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LA Puckhunters vs. WuideAndn Adlkofen

08.12.18: Eisstadion Landshut:

LA Puckhunters „Wuide Andn“ Adlkofen 3:0 (2:0/1:0/0:0):

Zellner, Gahr;

Schuster, Rau, König, Dütsch M. (1/0);

Aigner V. (0/1), Reichwein, Thallmayr (1/1), Henning (1/0), Mathes, Kres (0/1), Thoma (0/1)

Strafzeiten: Landshut: 8min (Dütsch: 4min, Reichwein, Thoma), Adlkofen : 4min;

Landshut Adlkofen

Torschüsse: 26/9

gewonnene Bullys: 18/13

Icing: 4/4

Die Landshuter Puckjäger bogen wieder in die Erfolgsspur ein und können weiterhin auf einen Einzug in die Play-Offs hoffen. Gegen den „Angstgegner“ Adlkofen, der letzte Sieg gegen die wilden Enten datiert aus dem Jahr 2009 (13.12.09), behielt man am Ende verdient die Oberhand. Dabei gingen die Gastgeber sehr verhalten in die Partie. Die Gäste schienen wacher, gewannen mehr Bullys und gaben auch die ersten beiden Schüsse auf das LAP-Gehäuse ab. Dann kamen die „Weißen“ mehr und mehr auf Touren. Valentin Aigner mit einer Riesenchance, freistehend vor dem gegnerischen Tor und Jubilar Phil Reichwein, der zum 100. Mal im Trikot der LAP auflief, mit einem Pfostenknaller, war der Torjubel noch nicht vergönnt. Um so mehr freute sich Ben Thallmayr, der viele Jahre das Adlkofener Trikot trug, als er in der neutralen Zone einen Pass vom Gegner aufnahm, in das gegnerische Drittel eindrang, einen Gegner austanzte und die Scheibe mit einem Schrägschuß in den Winkel des Adlkofener Tores versenkte. Nur zwei Minuten später spielten sich die LAP-Akteure schnell das Spielgerät zu, zu schnell für die Adlkofener. Manuel Dütsch traf am Ende zum 2:0 ( Thoma/Aigner V.). Auch im zweiten Spielabschnitt münzten die Gastgeber ihre spielerische Überlegenheit in einen Treffer um. Christian Henning war Torschütze im Zusammenwirken mit seinen Mitspielern Thomas Kres und Ben Thallmayr. Diese Angriffsformation stellte die Adlkofener immer wieder vor (fast) unlösbaren Aufgaben. Treffer wollten aber keine mehr fallen. Im Schlußabschnitt plätscherte die Partie ohne große Aufreger dahin. Adlkofen hatte zunächst in doppelter, dann in einfacher Überzahl die Möglichkeit heranzukommen. Was aber auf das Gehäuse von Andy Zellner kam, behielt der Keeper der LAP die Übersicht und sicherte sich somit seinen ersten Saison-Shut-Out. Am Ende also ein verdienter Sieg, der sogar um noch einige Treffer höher hätte ausfallen können, zu harnlos präsentierten sich die Gäste an diesem Abend.

LA Puckhunters- LA Blues

24.11.18: Eisstadion Landshut:

LA Puckhunters – LA Blues 2:2 (1:1/1:/0/0:1):

Zellner, Geiß;

Aschenbrenner, Kröner, Henning, Dütsch (1/0);

Thoma (0/1), Aigner V. (1/0), Reichwein (0/1), Mathes, Tanzer, Kreis;

Strafzeiten: Landshut: 4min (Henning, Kröner); LA Blues: 12min;

Die Landshuter Puckjäger können in der Liga anscheinend nicht mehr gewinnen! Am Ende jubelte der Außenseiter LA Blues über den völlig überraschenden Punktgewinn wie nach einem Sieg, hingegen die Männer um Kapitän Valentin Aigner mit gesenktem Haupt und verkniffener Miene, das Eisoval verließen. Zwar musste die LAP aus verschiedenen Gründen auf eine Handvoll Spieler verzichten, trotzdem hatte man fest mit einem Sieg gerechnet. In der Anfangsphase sah man beide Teams vorsichtig nach dem Motto: „Safty First“ agieren. Aufregende Szenen vor beiden Toren blieben zunächst Mangelware. Von Minute zu Minute nahmen die LAP das Heft des Handelns auf dem Eis an sich. Das Tor fiel aber auf der „anderen Seite“. Die Zuordnung in der Verteidigung stimmte nicht, da hatte der allein gelassene Blues-Stürmer aus kurzer Distanz keine Mühe die Scheibe im LAP-Gehäuse zu versenken. Doch die Antwort ließ keine Zeigerumdrehung auf sich warten. Phil Reichwein umkurvte das LA Blues Tor und bediente mustergültig Valentin Aigner, der aus Mittelstürmerposition den Ausgleich erzielte. Damit begann das „Einbahnstraßen“-Eishockey in Richtung Blues-Gehäuse. Heraus sprang aber nur der hochverdiente Führungstreffer durch Manuel Dütsch (Thoma), der das Spielgerät aus der Halbdistanz in den Winkel zimmerte. Angriff auf Angriff rollte nun in Richtung LA-Blues. Diese kamen kaum noch zu einem geordneten Spielaufbau. Doch alle Schussversuche zischten knapp am Gehäuse vorbei, oder der Keeper der LA Blues, als bester Akteur seiner Mannschaft, blieb Sieger. Es war schön anzusehen, auch im Powerplay, wie sich die LAP ihren Gegner zurechtlegten, doch „haste Scheiße am Schläger, haste Scheiße am Schläger!“ Es wollte einfach nichts Zählbares mehr gelingen. Nicht zu unterschlagen sind zwei Riesenmöglichkeiten der Blues, die Torwart Andy Zellner zunichte machen konnte. Gefühlte 100 Schüsse wurden auf das Tor abgefeuert, die Spielzeit verrann, na wenigsten ein Sieg, dachten viele auf der LAP. Dann der Schreck in der Schlussminute, als die Blues sich tatsächlich einmal länger im Landshuter Drittel aufhielten. Die Scheibe konnte nicht sauber geklärt werden und irgendwie aus dem Gewühl landete die Hartgummischeibe zum Entsetzen der Gastgeber im Netz. Der Spielverlauf war damit völlig auf den Kopf gestellt. Das Endergebnis stand aber fest. Die Puckjäger haben sich, wie in den Spielen zuvor, spielerisch eigentlich nichts vorzuwerfen. Das Manko, wie bei den vorherigen Auftritten gegen Art und Vilstal ist die fehlende Torausbeute. Man belohnt sich einfach nicht!

LA Puckhunters – Crazy Canucks Arth

10.11.18: Eisstadion Landshut:

LA Puckhunters – „Crazy Canucks“ Art 0:3 (0:0/0:1/0:2):

Zellner, Gahr,

Aschenbrenner, Dütsch M., Rau;

Mathes, Lesl, König, Thoma, Schuster, Reichwein, Tanzer, Aigner V.;

Strafzeiten: Landshut: 2min (Dütsch M.), Arth: 6min;

Landshut: Arth:

Torschüsse: 21/14

gewonnene Bullys: 21/12

Icing: 3/3

Im zweiten Ligaspiel riss die Siegesserie der Landshuter Puckjäger. Gegen den Vizemeister 2018 mußte man sich nach einem hochklassigen Spiel geschlagen geben. Die Gastgeber starteten wie in den vergangenen Spielen schwungvoll und mit viel Selbstvertrauen in das Match. Die Gäste zeigten sich beeindruckt und hatten alle Hände voll zu tun, sich der Angriffe der Landshuter zu erwehren. Manuel Dütsch und Phil Reichwein hatten im Powerplay zwei gute Möglichkeiten ihre Farben in Führung zu schießen. Die Arther „retteten sich in die erste Pause mit einem aus ihrer Sicht schmeichelhaften 0:0. Auch im Mittelabschnitt waren die Landshuter weiter feldüberlegen, Kevin König aus kurzer Distanz scheiterte am besten Mann des Abends, dem Arther Keeper. Quasi aus dem Nichts die Führung der Arther. Die Scheibe wurde an der gegnerischen blauen Linie vertändelt, der gegnerische Stürmer ließ sich nicht zweimal bitten und überwand Torwart Andy Zellner im Duell „Eins gegen Eins“. Die Landshuter brauchten einige Minuten um den Schock zu verdauen. Das Spiel wurde ausgeglichener, so das die Arther nun auch einige Male gefährlich vor dem LAP-Gehäuse auftauchten. Im letzten Drittel nahmen die Landshuter das Spiel wieder in die Hand. Doch selbst eine doppelte Überzahl reichte an diesem Abend nicht zum ersehnten Torerfolg. Die Arther hatten im Slot „Beton angerührt“ und die Scheiben, die auf das Tor kamen waren eine sichere Beute des Keepers. Anschließend hatten die Arther in Überzahl die Gelegenheit eine Vorentscheidung zu erzwingen. Die Querlatte mußte helfen einen Gegentreffer für Landshut zu vermeiden. Als die Druckphase vorüber schien und beide Teams vollzählig waren, nutzten die Arther einen Moment der Unsortiertheit im Landshuter Drittel. Die Scheibe wurde hinter dem Tor erkämpft und aus kurzer Distanz versenkt. Aber auch dieser „Wirkungstreffer“ aus Landshuter Sicht, ließ diese nicht verzagen. Weiterhin wurde alles versucht um nochmals in die Partie zurückzukommen. Aber an diesem Abend war das Arther Tor schier „vernagelt“. Auch Arth hatte nun einige Kontermöglichkeiten, Tore wollte aber auch hier zunächst keine fallen. Die endgültige Entscheidung fiel kurz vor Ende, als ein fataler Querpaß in der Vorwärtsbewegung den „Adressaten“ nicht fand und im Gegenzug der Arther Stürmer zum zweiten Mal im Break erfolgreich war. Damit war der glückliche Sieg der Arther perfekt. Die Landshuter hatten sich nach der Begegnung nichts vorzuwerfen. Sie spielten gut und waren bis zum Schlußpfiff bemüht, was aber nicht belohnt wurde. Kevin König trug in dieser Partie zum 25. Mal das Trikot der LAP. Das Ergebnis bedeutete aus Landshuter Sicht die erste „Nullrunde“ seit dem 28.11.17 gegen den EHC Landshut und die erste Niederlage in der Liga seit dem 19.12.17, der Gegner damals…….Arth.

LA Puckhunters – Vilstal Blackhawks

17.11.18: Eisstadion Landshut:

LA Puckhunters – „Black Hawks“ Vilstal 3:4 (1:1/1:2/1:1):

Zellner, Gahr;

Aschenbrenner, Schuster, Rau, Dütsch M. (2/1),

Aigner V. (0/1), Thallmayr, König, Lesl, Henning, Reichwein, Thoma (0/1), Kres (1/0), Tanzer;

Einen herben Rückschlag im Kampf um die Play-Off-Plätze mußten die Landshuter Puckjäger hinnehmen. Im dritten Ligaspiel unterlag man etwas überraschend Vilstal. Das die Gäste keine „Punktlieferanten“ mehr sind, bewiesen sie schon im Match gegen Geisenhausen, als man am Ende nur knapp mit 4:5 unterlag. Es begann nach Maß für die Männer um Kapitän Valentin Aigner. Dieser passte im ersten Angriff der Partie unter größter Bedrängnis an der bande die Scheibe zurück an die blaue Linie. Dort wartete Manuel Dütsch. Sein Schuß fand den Weg ins Visltaler Gehäuse. Die Landshuter setzten dann schwungvoll nach konnten aber kein Tor mehr nachlegen. Der erste Schnellangriff brachte dann das erste Erfolgserlebnis für die Gäste zum Ausgleich. Kamen die Pässe präzise durch die neutraler Zone, hatten die Landshuter das ganze Spiel größte Mühe die Schußversuche der Gegner zu unterbinden. Dies zog sich bis zum Ende durch und sollte auch der entscheidende Faktor für die Niederlage sein. Im Mittelabschnitt dieses sehr ansehnlichen Spiels, sah die Gastgeber in Führung gehen.In Überzahl bediente Manuel Dütsch dem Neuzugang Thomas Kres , der dann wenig Mühe hatte die Scheibe aus kurzer Distanz im Nachschuß zu verwerten. Die Freude währte allerdings nur kurz. Keine zwei Zeigerumdrehungen später, ein Schuß von der blauen Linie, das Spielgerät senkt sich wie eine Bogenlampe über den irritierten Keeper Andy Zellner und der Vilstaler Stürmer schaltet am schnellsten und glich für seine Farben aus. Dann waren die Gäste auch noch im Powerplay erfolgreich und gingen mit 3:2 in die letzte Pause. Landshut dann in Überzahl, doch der Sieg neigte sich in diesem engen Ringen den Vilstalern zu. Wieder so ein Konter und die (Vor-)Entscheidung zum 4:2 war gefallen. Wie immer in dieser Spielzeit, steckten die Landshut nicht auf. Manuel Dütsch brachte sein Team nochmals auf 4:3 heran. Dies war auch der Endstand. Auch die Herausnahme des Torwarts in der letzten Minute brachte keinen Erfolg, obwohl es turbulent zu ging. Zwei Vilstaler Stürmer schafften tatsächlich das Kunststück aus kurzer Entfernung die Scheibe nicht ins verwaiste Landshuter Tor zu bringen. Im Gegenzug sauste ein Schußversuch aus der dem Gewühl heraus knapp am Vilstaler Gehäuse vorbei. Ben Thallmayr trug in diesem Spiel zum 25. Mal das Trikot der LAP. Neuzugang Thomas Kres gelang gleich sein erstes Tor.