LA Puckhunters- LA Blues

24.11.18: Eisstadion Landshut:

LA Puckhunters – LA Blues 2:2 (1:1/1:/0/0:1):

Zellner, Geiß;

Aschenbrenner, Kröner, Henning, Dütsch (1/0);

Thoma (0/1), Aigner V. (1/0), Reichwein (0/1), Mathes, Tanzer, Kreis;

Strafzeiten: Landshut: 4min (Henning, Kröner); LA Blues: 12min;

Die Landshuter Puckjäger können in der Liga anscheinend nicht mehr gewinnen! Am Ende jubelte der Außenseiter LA Blues über den völlig überraschenden Punktgewinn wie nach einem Sieg, hingegen die Männer um Kapitän Valentin Aigner mit gesenktem Haupt und verkniffener Miene, das Eisoval verließen. Zwar musste die LAP aus verschiedenen Gründen auf eine Handvoll Spieler verzichten, trotzdem hatte man fest mit einem Sieg gerechnet. In der Anfangsphase sah man beide Teams vorsichtig nach dem Motto: „Safty First“ agieren. Aufregende Szenen vor beiden Toren blieben zunächst Mangelware. Von Minute zu Minute nahmen die LAP das Heft des Handelns auf dem Eis an sich. Das Tor fiel aber auf der „anderen Seite“. Die Zuordnung in der Verteidigung stimmte nicht, da hatte der allein gelassene Blues-Stürmer aus kurzer Distanz keine Mühe die Scheibe im LAP-Gehäuse zu versenken. Doch die Antwort ließ keine Zeigerumdrehung auf sich warten. Phil Reichwein umkurvte das LA Blues Tor und bediente mustergültig Valentin Aigner, der aus Mittelstürmerposition den Ausgleich erzielte. Damit begann das „Einbahnstraßen“-Eishockey in Richtung Blues-Gehäuse. Heraus sprang aber nur der hochverdiente Führungstreffer durch Manuel Dütsch (Thoma), der das Spielgerät aus der Halbdistanz in den Winkel zimmerte. Angriff auf Angriff rollte nun in Richtung LA-Blues. Diese kamen kaum noch zu einem geordneten Spielaufbau. Doch alle Schussversuche zischten knapp am Gehäuse vorbei, oder der Keeper der LA Blues, als bester Akteur seiner Mannschaft, blieb Sieger. Es war schön anzusehen, auch im Powerplay, wie sich die LAP ihren Gegner zurechtlegten, doch „haste Scheiße am Schläger, haste Scheiße am Schläger!“ Es wollte einfach nichts Zählbares mehr gelingen. Nicht zu unterschlagen sind zwei Riesenmöglichkeiten der Blues, die Torwart Andy Zellner zunichte machen konnte. Gefühlte 100 Schüsse wurden auf das Tor abgefeuert, die Spielzeit verrann, na wenigsten ein Sieg, dachten viele auf der LAP. Dann der Schreck in der Schlussminute, als die Blues sich tatsächlich einmal länger im Landshuter Drittel aufhielten. Die Scheibe konnte nicht sauber geklärt werden und irgendwie aus dem Gewühl landete die Hartgummischeibe zum Entsetzen der Gastgeber im Netz. Der Spielverlauf war damit völlig auf den Kopf gestellt. Das Endergebnis stand aber fest. Die Puckjäger haben sich, wie in den Spielen zuvor, spielerisch eigentlich nichts vorzuwerfen. Das Manko, wie bei den vorherigen Auftritten gegen Art und Vilstal ist die fehlende Torausbeute. Man belohnt sich einfach nicht!

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