Zombies Dingolfing – LA Puckhunters

29.09.18: Eisstadion Dingolfing:

„Zombies“ Dingolfing – LA Puckhunters 5:6 (2:2/2:2/1:2):

Zellner;
Aschenbrenner (0/1), Pritscher (0/2), Rau, Dütsch M. (1/1);

König, Henning, Mathes, Thoma (2/1), Stumpf (1/0), Reichwein (1/2), Aigner V. (1/0);

Strafzeiten: Dingolfing: 12min+10min Disziplinarstrafe (unnötige Härte), Landshut: 8min (Stumpf 6min)+10min Disziplinarstrafe für Stumpf (unnötige Härte);

Auch die schwere sportliche Herausforderung im dritten Testspiel nahmen die Landshuter Puckjäger mit Bravour. Dank einer couragierten Leistung gegen den Erstligisten konnte man mit einem Sieg im Gepäck die Heimreise antreten. Vom ersten Bully weg versteckten sich die Landshuter nicht und lieferten den individuell überlegenen Feldspielern der Zombies ein ausgeglichenes Spiel. Diese staunten nicht schlecht, als Mitte des Anfangsdrittel zuerst Michael Stumpf (Pritscher) der im „Zombie“-Drittel verwaisten Scheibe nach ging und die uneinigen Verteidiger und „Zombie“-Goalie damit schlecht aussehen ließ. Kapitän Valentin Aigner fälschte im Powerplay einen Weitschuß von der blauen von Manuel Dütsch ab und die Landshuter führten gar 2:0. Aber die BMW-Städter kamen noch im ersten Drittel zurück. Ein schneller Spielzug und ein Powerplaytor und die Partie war wieder ausgeglichen. Im Mitteldrittel wogte das Match vom Ergebnis Hin und Her. Verließen sich die Dingolfinger Mitspieler nicht immer auf ihren besten Stürmer, wurde es für die Landshuter immer gleich gefährlich. Zuerst war es aber Zeit für Gastgeschenke. Phil Reichwein (Aschenbrenner) zirkelte die Scheibe in Richtung Dingolfinger Gehäuse. Dessen Torsteher versuchte das Spielgerät wie eine lästige Fliege abzuwehren und „warf“ sich diese selbst ins Tor. Die Dingolfinger schafften wiederum den Ausgleich und gingen durch einen höchst umstrittenen Treffer gar in Führung. Puck nach Schuß und Abpfiff im Tor? Die Landshuter protestierten vehement, doch als sich das „Geflecht“ von Spielern vor dem Tor des (stinksauren) Goalie Andy Zellner wieder löste, lag der „schwarze runde Teufel“ hinter der Torlinie.Aber nur kurz ließen sich die Landshuter davon von ihrem Matchplan abbringen. Alles was auf das Gehäuse in dieser Druckphase kam war eine sichere Beute von Andy Zellner. Sein Gegenüber erwischte einen nicht so guten Tag. Zwei „krumme“ Tore, als die Landshuter Stürmer schon enttäuscht abdrehten, landeten im Netz des Dingolfinger „Heiligtums“. Zweimal durfte sich Daniel Thoma (Reichwein und Pritscher) freuen und somit seine Mannschaft wieder in Führung schießen. Diese hielt aber nicht lange. Bei eigener Überzahl stimmte bei einem Entlastungsangriff der Dingolfinger die Defensive der LAP nicht und der Ausgleich war wieder hergestellt. Zwei Minuten vor Schluß machte man es besser. Wiederum im Powerplay nahm sich Manuel Dütsch im gegnerischen Bullykreis ein Herz und schoß zum 6:5-Siegtreffer ein. Timo Aschenbrenner bestritt an diesem Abend sein 100. Spiel im Trikot der LAP.

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