PS vs. Vilstal Blackhawks

23.12.17: Eisstadion Landshut:
„Black Hawks“ Vilstal – LA Puckhunters 3:5 (0:1/1:4/2:0):

Korell, Geißler;
Aschenbrenner (1/0), Hausler, Pritscher, Stiegler;

Mathes, Schuster (1/0), Tanzer (0/1), Dütsch (1/0), Lesl (1/0), König (1/0), Henning (0/1), Aigner V.,Truntschka (0/1);

Strafzeiten: Vilstal: 6min, Landshut: 10min (Aschenbrenner 4min, Schuster, Truntschka, Henning);

Mit einem Sieg verabschiedeten sich die Landshuter Puckjäger aus der Liga 2017. Gegen das punktlose Schlußlicht Vilstal hatten die Kröner-Schützlinge insgesamt keine knifflige Aufgabe zu lösen, vergaßen aber ihre Überlegenheit konsequent bis zum Spielende durchzuziehen. Vom Anfangsbully weg drückten die Puckhunters ihren Gegner in deren Drittel. Mit „Mann und Maus“, sowie gestützt auf einen sehr gut haltenden Keeper, gelang es den Vilstalern die Null lange Zeit zu halten. Aufkeimende Gegenangriffe endeten meist an der blauen Linie der Landshuter. Diese wiederum spielten geduldig und wurden belohnt. Timo Aschenbrenner fing eine abwehrte Scheibe im Halbfeld ab und nagelte das Spielgerät humorlos in den Torwinkel des Vilstaler Gehäuse. Dieser „Brustlöser“ gab den Landshutern noch mehr Selbstvertrauen im Mitteldrittel. Noch mehr „befeuert“ als die Vilstaler Abwehr in eigener Überzahl im Aufbau die Scheibe lässig hin und her schob. Manuel Dütsch spritzte dazwischen und ließ dem Torwart keine Chance. Nach der Hälfte der Spielzeit wurden die Vilstaler innerhalb 9 Minuten „zurecht gelegt“ und gekonnt ausgespielt. Mit Ruhe und Übersicht auf den freien Mann erhöhten nach und nach zuerst Franz Lesl (Tanzer), Daniel Schuster (Truntschka) und Kevin König (Henning) auf 5:1. Nur beim Stande von 4:0 für Landshut „funkten“ die Vilstaler“ in Überzahl dazwischen und trafen zum ersten Mal. Mit diesem Zwischenstand waren die Vilstaler noch gut bedient, sie hätten sich zu diesem Zeitpunkt gut und gerne einige Treffer mehr einfangen können. Doch die Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor war mit ein großes Manko im Ligabetrieb 2017! Da im Schlußdrittel nach wenigen Minuten offenbar Schluß war mit dem „spielerischen Feuerwerk“, durften die Vilstaler zu Recht noch zweimal jubeln. Die Landshuter hatten angesichts der beruhigenden Führung auf Ergebnisverwalten umgestellt.Stefan Tanzer gelang in diesem Match seine 25. persönliche Gesamtvorlage.

LA Puckhunters – “Black Hawks” Vilstal 5:3 (1:0/4:1/0:2):

(Landshut: fünf verschiedene Torschützen, Vilstal: Powerplaytor, Landshut: Shorthander, Stefan Tanzer: 25. persönliche Gesamtvorlage)

PS vs. CC ARTH

„Crazy Canucks“ Arth – LA Puckhunters 4:1 (1:1/1:0/2:0):

Geißler;
Aschenbrenner, Pritscher, Siegler, Hausler;
Lesl, Henning, Schuster, Mathes, Truntschka, Dütsch (1/0), Aigner V., König,
Strafzeiten: Arth: 2min, Landshut: keine;

Arth: Landshut:

Torschüsse: 16 20
gewonnene Bullys: 10 14
Icing: 4 6

Bittere Enttäuschung im Landshuter Lager nach dem Spiel gegen die Arther. Trotz eines mutigen und couragierten Auftrittes reichte es wieder nicht zu einem Punktgewinn. Der Spielverlauf war fast „deckungsgleich“ mit der Begegnung gegen Adlkofen unter der Woche. Meist Spielkontrolle auf dem Eis, mehr gute Torchancen als der Gegner, aber am Ende stand man mit leeren Händen da. In einer fairen Partie begannen die Landshuter ruhig und konzentriert. Den Arthern war die 0:3-Niederlage gegen Adlkofen sichtbar in die Glieder gefahren und agierten eher vorsichtig. Beide waren um Fehlervermeidung bemüht. Den ersten Riesenpatzer nutzte Manuel Dütsch, als er ein schlampiges Zuspiel im Arther Drittel abfing und mit seinem Schuß den Arther Keeper keine Chance ließ. Leider konnten die Landshuter trotz aussichtsreicher Situationen nicht nachlegen. Die Gastgeber hatten da mehr Glück. Ein Schlagschuß aus der Halbdistanz fand durch viele Leiber und Beine sein Ziel im Landshuter Gehäuse zum überraschenden 1:1-Ausgleich, hier wurde zum ersten Mal in diesem Match sichtbar, dass das Landshuter „Abwehrbollwerk“ unter Druck des Gegners ein höchst wackeliges Konstrukt ist. Zwei „Hochkaräter“ im Mitteldrittel, als die Scheibe abgefälscht nur Zentimeter am Arther Gehäuse vorbeistrich und das einzige Powerplay in diesem Spiel brachten der LAP nichts ein, Kevin König traf nur den Pfosten. Kaum Fünf gegen Fünf, ein Schnellangriff der Arther, Paß von aussen und der mitgelaufene, von den Landshutern unbedrängte Mittelstürmer, brauchte nur noch seinen Schläger hinzuhalten. Das Match war gedreht. Im Schlußabschnitt drängten die Landshuter weiter nach vorne, die Anzahl der Einschußmöglichkeiten wurden auf Landshuter Seite geringer, dafür die Fehlerquote höher. Einen davon nutzten die Arther eiskalt, als sich gleich zwei Stürmer alleingelassen vor dem Landshuter Gehäuse darum „streiten“ durften wer die Scheibe endgültig versenkt. Das 3:1 schockte die Schützlinge von Trainer Flo Kröner sichtlich. Die Arther hatten 10 Minuten leichtes Spiel und sogar die Möglichkeit den Deckel draufzulegen. Doch die LAP fing sich noch einmal und setzte alles auf Offensive. Aber auch der letzte Trumpf in Form eines zusätzlichen Feldspielers für den Keeper, stach nicht, im Gegenteil, nach Scheibenverlust hatte der der aufmerksame Arther Spieler keine Mühe den Puck in das verwaiste Landshuter Tor zu befördern. Nach dieser Niederlage ist die LAP im Kampf um die Play-Off-Teilnahme ausgeschieden.

LA Puckhunters – “Crazy Canucks” Arth 1:4 (1:1/0:1/0:2):
(Manuel Dütsch einziger Torschütze der LAP, Landshut bleibt ohne Strafzeit, ENG für Arth)

PS vs. WUIDE ANDN ADLKOFEN

„Wuide Andn“ Adlkofen – LA Puckhunters 2:1 (2:0/1:0/0:0):

Geißler;

Rau, Aschenbrenner, Beck, Pritscher (0/1), Stiegler;

Schuster, Aigner V., Truntschka, Lesl (0/1), Henning (1/0), König;

Strafzeiten: Adlkofen: 6min, Landshut: keine;

 

Die Begegnung wird wohl als kürzestes Spiel in die Geschichte der Liga eingehen. Ganze 30 Spielminuten dürften sich in dem für beide Teams immens wichtige Spiel um die Play-Off-Teilnahme, die Akteure auf dem Eis ihr Können zeigen. Was war geschehen? Der eingeteilte Schiedsrichter sagte kurz vor knapp krankheitsbedingt ab. Bis Ersatz aufgetrieben wurde, war die halbe Eiszeit schon verstrichen. Beide Teamverantwortlichen einigten sich trotzdem zu spielen. Keine zwei Spielminuten waren vergangen als Adlkofen in Führung ging. Dann erst schienen die Landshuter aufgewacht zu sein. Forsch drängten sie die Adlkofener in die Defensive. Christian Henning (Pritscher) besorgte den Ausgleich. Es sollte aus Sicht der Landshuter leider das einzige Erfolgserlebnis an diesem Abend bleiben. Die Landshuter waren auf dem Eis zwar überlegen, was aber auch die „KHL“-Reihe und ihre Mitstreiter aus der 2. Sturmreihe versuchten, die Scheibe wollte einfach nicht mehr in das Adlkofener Gehäuse. Diese zogen sich meist kontrolliert zurück und ließen die Landshuter anrennen. Bei mehreren brandgefährlichen Kontern stand das Glück auf Seiten der Landshuter und Torwart Geißler im Weg. Einer dieser Angriffe brachte aber dann die Entscheidung für Adlkofen, die damit wichtige Punkte einfuhren, während der Traum der Landshuter Puckjäger auf die Play-Offs (fast) schon ausgeträumt sein dürfte

LA Puckhunters- “Wuide Andn” Adlkofen 1:2 (0:2/1:0/0:0):
(Christian Henning einziger Torschütze der LAP, Landshut bleibt ohne Strafzeit)

PS vs. EHC Geisenhausen

 09.12.17: Eisstadion Landshut:

EHC Geisenhausen – LA Puckhunters 5:6 (1:4/4:1/0:1):

 

Korell, Gahr

Pritscher, Aschenbrenner, Beck, Stiegler;

Schuster (0/2), Mathes, Aigner V., Aigner N., Dütsch (2/0), Lesl (3/0), Henning (0/2), König (1/0), Thallmayr;

Strafzeiten: Geisenhausen: 8min+Spieldauerdisziplinarstarafe, Landshut: 12min (Lesl, Beck, Aschenbrenner, Dütsch, Thallmayr)+Spieldauerdisziplinarstrafe für Dütsch;

 

Geisenhausen: Landshut:

 

Torschüsse: 35 22

gewonnene Bullys: 27 27

Icing; 6 6

 

 

Zu einer emotionellen „Achterbahnfahrt“ für alle Beteiligten beider Mannschaften geriet das fällige Punktspiel zwischen Geisenhausen und Landshut. Die LAP, an diesen Abend von Christian Henning als Spielführer auf das Eis geführt, mußte kurzfristig mehrere Stammkräfte ersetzen.Dafür konnten Ben Thallmayr und Muck Aigner ihr Team verstärken. Beide Teams begannen hochkonzentriert und neutralisierten sich zunächst im Spiel. Der „Opener“ gelang Kevin König (Schuster) zum 1:0 nach einem schnellen Spielzug. Doch die Freude währte nicht lange. Geisenhausen schlug praktisch sofort zurück zum Ausgleich, als in der Landshuter Abwehr keine richtige Zuordnung zu sehen war. Dann folgten die besten Minuten der LAP im bisherigen Saisonverlauf. Franz Lesl schnappte sich nach dem Ausgleich die Scheibe nach dem Bully und gab diese nicht mehr, bis sie zur erneuten Führung im Geisenhausener Tor lag. Und weil das so schön klappte, noch so ein „Zuckerl“ im Zusammenspiel mit Christian Henning zum 3:1. Manuel Dütsch (Schuster) schraubte aus dem Gefühl heraus sogar das Zwischenergebnis auf 4:1. Die Gastgeber bekamen in dieser Phase trotz einem Überzahlspiel keinen Stich. Im Mitteldrittel schien zunächst als sollte die Landshuter an diesem Abend nichts aus der Ruhe bringen. Selbst als Patrick Stiegler verletzt ausscheiden, und Daniel Schuster in die Verteidigung rückte. Der zweite Treffer für Geisenhausen? Egal, Manuel Dütsch nur wenig später mit dem 5:2 (Henning). Zur Hälfte des Matches stand der Sieger, eigentlich, fest. Doch die Geisenhausener ließen nicht locker und befreiten sich nach und nach vom Druck der LAP. Zwei Treffer zum 4:5-Anschluß war die Antwort. Landshut ließ zwei Powerplay liegen und geriet gerade im Abwehrverhalten mehr und mehr unter große Schwierigkeiten. Eine doppelte Überzahl nutzten dann die Geisenhausener zum umjubelten und nicht ganz unverdienten Ausgleich. Lange Gesichter auf der Landshuter Bank. Im Schlußabschnitt zunächst weiter Geisenhausen am Drücker. Glück für die LAP als ein „Laser“ von der blauen Linie nur die Querlatte des von TW Alex Korell gehüteten Gehäuses traf. Für Manuel Dütsch und einen Geisenhausener war dann das Spiel mit einer Spieldauerstrafe beendet. Im Schlußspurt Möglichkeiten zum auf beiden Seiten. Wer würde den entscheidenden „Lucky Punch“ setzen? Das Glückspendel schlug für Landshut. Geisenhausen mit einem Mann mehr auf dem Eis, die Landshuter befreien sich mit Daniel Schuster und Franz Lesl in die Geisenhausener Abwehrzone. Schwer bedrängt fiel Franz Lesl ein, was man das Beste ist, man bringt die Scheibe einfach mal auf das gegnerische Tor. Und tatsächlich rutschte das Spielgerät zum Entsetzen der Geisenhausener durch die Schoner ihres Keepers ins Tor! Nur wenig später war Schluß. Riesenjubel und hörbare Erleichterung bei den Landshutern, hängende Köpfe bei den Gastgebern, die ihr Unglück zunächst nicht fassen konnten. Einziger Wermutstropfen aus Landshuter Sicht, Manuel Dütsch wird im nächsten wichtigen Spiel gegen die ungeschlagenen „Wilden Enten“ Adlkofen nicht die Möglichkeit haben deren Flügel zu stutzen. Die Landshuter schossen zuletzt fast auf den Tag genau vor drei Jahren (05.12.14 gegen Kirchberg) zum letzten Mal sechs Tore in einem Ligaspiel. In diesem Spiel kassierte die LAP ihr 900. Gegentor in der Ligageschichte und das 50. Gegentor in der laufenden Gesamtspielzeit 17/18.

 LA Puckhunters – EHC Geisenhausen 6:5 (4:1/1:4/1:0):
(Landshut führte bereits 4:1, Siegtor für LAP in Unterzahl, Franz Lesl: Torhattrick, Christian Henning und Daniel Schuster: Doppelvorlage, Powerplaytor Geisenhausen, Spieldauerdisziplinarstrafe für beide Mannschaften, 900. Gegentor in der Ligageschichte für Landshut, 50. Gegentor in der Spielzeit 17/18)

 

PS vs. SHC LANDSHUT

03.12.17: Eisstadion Landshut:
SHC Landshut – LA Puckhunters 1:3 (0:1/0:0/1:2):

Korell, Gahr;

Hausler, Stiegler, Beck, Aschenbrenner (0/1), Pritscher;

Tanzer, Mathes, Lesl, Dütsch (1/0), König (0/2), Henning, Reichwein (1/0), Aigner V. (1/1), Aigner N.;

Strafzeiten: SHC: 10min+ Spieldauerdisziplinarstrafe für Weber P., LAP: 8min (Pritscher 4min, Aschenbrenner, Beck);

SHC: LAP:

Torschüsse: 7 33
gewonnene Bullys: 26 19
Icing: 4 4

Lange, viel zu lange, hat die geschundene „Eishockeyseele“ der LA Puckhunters auf diesen Tag warten müssen! Nach genau 386 Tagen durften die Männer um Trainer Flo Kröner wieder einmal in einem Ligaspiel einen Sieg feiern. Gegen den Ligakonkurrenten SHC Landshut gelang ein verdienter Erfolg, für den die Puckjäger hart arbeiten mussten. Im schwungvollen Anfangsdrittel ging es rauf und runter, ohne das sich zunächst die jeweiligen Angriffsreihen sich entscheidend durchsetzen konnten. Aufmerksame Defensivarbeit und gute Torhüter verhinderten einen Treffer. Ein Powerplaytor brachte die LAP durch Phil Reichwein in Führung, als dieser von Valentin Aigner (König) hinter dem generischen Kasten stehend bedient wurde. Sein Mannschaftskamerad fackelte nicht lange und zimmerte die Scheibe flach ins SHC-Heiligtum. Im Mitteldrittel durften sich dann der SHC im Überzahlspiel versuchen, brachten dabei nichts Zählbares zustande. Das Spiel wurde nicklicher, die Strafzeiten häuften sich und so wollte kein rechter Spielfluß aufkommen. Negativer „Höhepunkt“ war die Spieldauerdisziplinarstrafe für den SHC, der sich dabei um seinen besten Angreifer selbst beraubte. Treffer wollten in diesem Abschnitt nicht fallen. Im Schlußabschnitt nahmen beide Teams nochmals alle Kräfte zusammen und konzentrierten sich wieder mehr auf das Spiel. Nachdem die nun überlegenen Gäste mehrere aussichtsreiche Möglichkeiten liegen ließen, „erlöste“ Aigner Valtenin (König) mit einem Flachschuß aus der Halbdistanz sein Team zur 2:0-Führung. In der Folge versuchte der SHC alles und kämpfte verbissen um den Anschluß. Die LAP-Defensive „arbeitete“ ab der neutralen Zone und rieb dabei den Angriffsschwung des Gegners auf. Auch zwei Unterzahlspiele wurden schadlos überstanden. Manuel Dütsch (Aschenbrenner) mit einem Hammer ins Tordreieck setzte dann aus Sicht der LAP endlich „Deckel“ zum 3:0 drauf. In der Schlußminute verdarb sich TW Alex Korell seinen Shut-Out durch einen Gegentreffer des SHC. Am verdienten Erfolg bestand aber kein Zweifel mehr. In diesem Match erzielte die LAP das 25. Tor in dieser Spielzeit und ist im Kampf um die Play-Off-Plätze, noch, im Rennen. In wie weit die Hoffnungen geschürt werden können zeigt sich schon am kommenden Samstag im Spiel gegen den Finalgegner von 2015, EHC Geisenhausen, der nach holprigen Start in die Saison selbst jeden Punkt benötigt

PS vs. EHC LANDSHUT

EHC Landshut- LA Puckhunters 3:0 (0:0/2:0/1:0):

Korell, Lindtner;

Aschenbrenner, Hausler, Beck, Stiegler, Pritscher;
Dütsch, Reichwein, Aigner V., Henning, Schuster, Lesl;

Strafzeiten: EHC: 6min, LAP: 10min (Dütsch, Schuster je 4min, Reichwein)+10min Disziplinarstrafe für Reichwein und Schuster;

Eine „Null-Runde“ an Punkten und Toren drehten die Puckjäger im fälligen Punktspiel gegen den Erstligaabsteiger EHC Landshut. Wie bereits in der Vorbereitung, als sich beide Teams zu einem Kräftemessen gegenüber standen, entwickelte sich wieder ein enges Match. Auch diesmal hatte der EHC am Ende die Nase vorn. Im ersten Drittel hatten die Stürmer beider Teams ihr Visier noch nicht richtig eingestellt. Beide Mannschaften begegneten sich spielerisch auf Augenhöhe. Im Mitteldrittel nahm das Körperspiel zu und die Strafzeiten häuften sich, wobei die LAP-Spieler mit der „Verteilung“ der Strafen nicht immer einverstanden waren. So ging der EHC in Überzahl in Führung. Auch die LAP hatten ihre Möglichkeiten im weiteren Verlauf, doch das gegnerische Tor schien wie vernagelt. Auch der aufmerksame EHC-Keeper verhinderte einen Torerfolg. Die alte Sportlerweisheit: „wenn man vorne nicht trifft, dann……“, bewahrheitete sich wieder einmal. Eine der wenigen „Hochkaräter“ nutzte der EHC zum 2:0 und damit schon fast die Entscheidung. Auch im Schlußabschnitt rannten die einsatzfreudigen Männer von Trainer Flo Kröner dem ersehnten Treffer hinterher. Dieser sollte aber an diesem Abend nicht mehr fallen. Was die Spieler auch versuchten, das „schwarze Ding“, wollte einfach nicht über die gegnerische Torlinie! Als dann der EHC auf 3:0 erhöhte, war die Messe gelesen. Mit der zweiten Niederlage gerät in LAP schon in Zugzwang in Bezug auf die Play-Off-Teilnahme. Die Gegner werden nicht leichter, der SHC Landshut wartet als nächste schwere Aufgabe auf die LPA.

 

LA Puckhunters – EHC Landshut 0:3 (0:0/0:2/0:1):

(LAP bleibt ohne eigenen Treffer, kassiert 30 Strafminuten, EHC: Powerplaytor)

 

FS VS. „Eisbären“ Holzland Steinkirchen

24.11.17: Eisstadion Dorfen:
„Eisbären“ Holzland Steinkirchen – LA Puckhunters 12:1 (5:0/4:1/ 3:0):

Geißler;

Kröner, Aschenbrenner, Beck, Hausler;

Tanzer, Mathes, Aigner V., Dütsch, Lesl, Reichwein (0/1), Henning, König (1/0);

Strafzeiten: LAP: 2min (König), Steinkirchen: 2min;

Steinkirchen Landshut

Torschüsse: 47 18

gewonnene Bullys: 26 24

Icing: 5 3

Ins Dorfener „Eiszelt“ hatte der Vizemeister der Landshuter Hobbyliga 2017 Steinkirchen die Landshuter Puckjäger geladen.Für die Schützlinge sollte es, wie knapp 14 Tage zuvor, gegen den Meister Ergoldsbach, ein sehr schwerer sportlicher Gang werden. In einem fairen Spiel erwies sich, der nicht in Bestbesetzung angetretene Gastgeber, gegen die ebenfalls nicht vollzähligen Landshutern, in allen Belangen überlegen. Nach sieben Spielminuten durften die Steinkirchener zum ersten Mal jubeln, nachdem die Landshuter zum wiederholten Male die Scheibe im Aufbauversuch im eigenen Drittel vertändelten. Nach 9 Minuten hatten die „Eisbären“ mit zwei weiteren Toren die Weichen frühzeitig auf Sieg gestellt. Erst danach konnten sich die an diesem Abend spielerisch äußerst limitierten Landshuter etwas befreien. Trotzdem stand am Ende des ersten Drittels 5:0 für die Gastgeber. Im Mitteldrittel nutzte der Erstligist gleich eine Überzahl zum 6:0. Danach schienen die Landshuter zumindest etwas mitspielen zu wollen/dürfen (?). Somit hielt sich das Ergebnis vorerst in Grenzen, da keine weiteren Treffer auf beiden Seiten fielen. In den letzten fünf Minuten dann Torjubel hüben wie drüben. Zuerst drei „Einschläge“ im Landshuter Gehäuse, dann tatsächlich Tor für Landshut, als eine abgefälschter Schuß von Kevn König (Reichwein) in einer „Bogenlampe“ den Weg in das Steinkirchener Tor fand. Dies war es dann schon mit positiven Nachrichten aus Landshuter Sicht. Das Schlußdrittel dann ein Spielbild der vorangegangenen Drittel. Die Steinkirchener blieben die überlegene Mannschaft auf dem Eis, während die Landshuter Akteure an diesem Abend mit den einfachsten Dingen wie Spielaufbau, Paßspiel und Scheibenannahme so ihre Mühen hatten. Am Ende der Partie stand aus Landshuter Sicht eine bittere 12:1-Lektion für Steinkirchen auf der Ergebnistafel. Paul Hausler trug in diesem Spiel zum 25. Mal das Trikot der LAP:

FS vs. SC ERGOLDSBACH

09.11.17: Eisstadion Landshut:

LA Puckhunters – SC Ergoldsbach 3:12 (1:4/1:5/1:3).

Geißler;
Aschenbrenner (0/1), Rau (1/0), Beck, Hausler ;
König (1/0), Reichwein (1/0), Mathes, Henning, Lesl (0/1), Kröner; Pritscher (0/1)

Der Landshuter Ligameister 2017 aus Ergoldsbach zeigte im Freundschaftsspiel den Landshuter Puckjägern deutlich seine Grenzen auf. Praktisch vom ersten Bully weg sahen sich die Landshuter einem Angriffszug nach dem anderen der Goldbachtaler ausgesetzt. Entlastung gab es für die nicht in Bestbesetzung auflaufenden Landshuter kaum. Nach einer Viertelstunde war auch auf der Anzeige klar wer am Ende der Sieger sein wird. Zu diesem Zeitpunkt hatte es im Kasten von Tom Geißler schon dreimal eingeschlagen. Einer der wenigen Konter konnte Kapitän Tony Rau (Hausler) zum 1:3-Zwischenstand aus Sicht der LAP abschließen. Noch vor der Pause erhöhten die Gäste auf 4:1. Auch nach der Pause ließ der Meister nicht locker und die Landshuter Abwehr oft hinterher laufen. Dem zwischenzeitlichen zweiten Tor durch Kevin König (Aschenbrenner) setzten die Gäste fünf weitere „Einschläge“ entgegen. Im Schlußabschnitt hatten die Ergoldsbacher zumindest „ergebnistechnisch“ in dieser einseitigen Partie etwas Mitleid. „Nur noch“ dreimal mußte der bedauernswerte Landshuter Keeper den Puck aus dem Netz holen. Acht Minuten vor dem Ende durften die in allen Belangen unterlegenen Landshuter auch noch einmal jubeln. Phil Reichwein (Lesl) erzielte den dritten Treffer für seine Mannschaft. Marco Pritscher absolvierte sein 25. Spiel im Trikot der LAP.

1. PS vs. Berglöwen Landshut

04.11.17: Eisstadion Landshut:
LA Puckhunters- „Berglöwen“ Landshut 2:5 (2:2/0:2/0:1):

Geißler, Gahr;
Aschenbrenner, Rau, Beck, Stiegler;
König, Reichwein, Mathes, Tanzer, Aigner V. (1/1), Henning (1/1), Schuster, Lesl;
Strafzeiten: LAP: 14min (Lesl: 8min, König, Schuster, Aigner V.), Berglöwen: 16min;

Das „Eröffnungsspiel“ der Saison 17/18 in der 2. Hobbyliga hielt gleich eine interessante Paarung bereit. Zwei Play-Off (Mit-)Bewerber stritten sich um die ersten Liga-Punkte. Am Ende stand ein verdienter Sieg der Gäste, da denn Puckhunters ab dem Mitteldrittel trotz aussichtsreichen Spielstandes nicht mehr viel gelingen wollte. Die Gäste ließen sich vom Körperspiel des Gegners nicht aus der Ruhe bringen und spielten ihren „Matchplan“ bis zum Schluß. In einen teilweise intensiven Spiel, bis an die Grenze des Erlaubten, nutzten sich mit zunehmender Spieldauer die Puckhunters mit ihren Angriffsbemühungen mehr und mehr erfolglos ab. Keine Zeigerumdrehung war vergangen, da durften die Berglöwen zum ersten Mal Jubeln. „13/14“ hier die Ansage auf dem Scorerboard zugunsten der Berglöwen. Diese „Zahlenkombination“ sollte den Puckhunters noch mehrfach Kopfschmerzen bereiten. Nun machten sich die Gastgeber auf und inszeniert ein paar flotte Angriffe. Aber die Berglöwen schlugen erneut zu zum 2:0, als die LAP-Abwehr zunächst keine Puckkontrolle bekam und zu weit weg vom Gegenspieler stand. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Berglöwen einen Mann mehr auf dem Eis. Aber auch die LAP „kann“ Überzahl“, im Drittel der Berglöwen festgesetzt wurde Christian Henning von Valtenin Aigner freigestellt und zum ersten Mal freute sich die LAP-Bank. Es kam noch besser! Aus einer der wenigen Drangperioden der LAP flutschte dem ansonsten guten Berglöwen-Keeper die Scheibe irgendwie durch die Hosenträger. Nutznießer war Valentin Aigner (Henning). Die Partie schien sich zu drehen. In der Pause schienen sich die Berglöwen besser gesammelt zu haben. Innerhalb von 5 Minuten schossen sie einen erneuten 2 Tore-Vorsprung heraus. Die LAP-Abwehr zeigte sich in einigen Aktionen danach auch nicht immer auf der Höhe. Der Pfosten rettete vor einem höheren Rückstand. Mehr gibt es über dieses Drittel nicht zu berichten. Für die LAP-Bemühungen war meist an der gegnerischen blauen Linie Endstation, eigene Hochkaräter Mangelware! Die Berglöwen „verwalteten“ mehr und mehr das Ergebnis und waren in einigen Situationen sogar gefährlicher vor dem Gehäuse von Tom Geißler. Im letzten Drittel waren die Gastgeber weiter bemüht ergebnistechnisch zurück zu kommen, aber außer Bemühung,war an diesem Abend wenig strukturiertes auf dem Eis zu sehen. Aussichtsreich zum Zuge kam kein LAP-Spieler mehr vor das Tor der „Berglöwen“. Mit einem sehenswerten Schuß in den Winkel beendete der Berglöwen-Stürmer wenige Minuten vor dem Ende die letzten Zweifel am Spielausgang. So gehen die ersten (wichtigen) Punkte an die Gäste. In dieser Partie trug Stefan Tanzer zum 75. Mal das Trikot der LAP:

FS vs. Crazy Canucks Arth

24.10.17: Eisstadion Landshut:
LA Puckhunters- „Crazy Canucks“ Arth 5:2 (1:1/ 2:0/2:1):

Korell, Lindtner;
Rau, Pritscher, Aschenbrenner (0/3), Stiegler;
Reichwein, Dütsch M. (0/1), Aigner V., Henning (2/1), König (3/0), Lesl, Mathes;
Strafzeiten: Landshut: 4min (Pritscher, Reichwein), Arth: 2min;

Gelungene Generalprobe für die Landshuter Puckjäger vor dem Ligastart! Gegen den Erstligaabsteiger und „Mitbewerber“ in der II. Hobbyliga aus Arth zeigten die Männer um Kapitän Rau eine durchaus ansprechende Leistung für die schwere Aufgabe am 4.11. gegen die „Berglöwen“. Leider konnte die LAP nicht „komplett“ auflaufen, aber die positive Seite, man konnte sehen wie sich der vorhandene Kader schlagen würde. Und das war gleich nicht schlecht. Das einzige Überzahlspiel nutze Kevin König (Aschenbrenner) zur frühen Führung. Diese sollte trotz weiterer gefälliger Angriffe gegen das Arther Gehäuse nicht bis zur ersten Pause halten, noch vor Drittelende gelang den Arthern durch eine der wenigen Unaufmerksamkeiten an diesem Abend in der Landshuter Hintermannschaft der Ausgleich. Nach dem Wechsel waren die Landshuter weiter die gefährlichere Mannschaft mit einem Chancenplus. Die Abwehrarbeit der LAP war konsequent und zwang die gegnerischen Stürmer meist zu Einzelversuchen. Ein fataler Querpaß eines Arther Spieler im eigenen Drittel fing Christian Henning in Mittelstürmerposition ab und versenkte die Scheibe in aller Ruhe zum 2:1. Ein abgefälschter Schuß von Kevin König (Dütsch, Hennig) von der blauen Linie ließ die LAP mit dieser Führung schien man beruhigter zum Pausentee zu gehen. Doch die Arther gaben sich noch nicht geschlagen. Ein haltbarer Schuß aus der Halbdistanz überraschte Torwart Alexander Korell und es blieb weiter spannend. Da es nicht noch spannender wurde, dafür sorgten Kevin König mit seinem dritten Treffer in diesem Spiel (Aschenbrenner) ins kurze Eck und Alexander Korell, der ein Break stoppte. Den Schlußpunkt zum verdienten Erfolg setzte Christian Henning (Aschenbrenner) der einen (fast) Bauerntrick seines Mitspielers vollendete. Zufriedene Gesichter am Ende bei allen Akteuren und große Vorfreude uns Spannung auf den Ligastart.

LA Puckhunters- „Crazy Canucks“ Arth 5:2 (1:1/ 2:0/2:1):

Landshut: Powerplaytor, Kevin König: Tore-Dreierpack, Christian Henning: Doppeltorschütze und Assist, Timo Aschenbrenner: Drei Vorlagen und 26. persönlicher Gesamtpunkt)