SPIELBERICHT – VILSTAL BLACKHAWKS

04.02.17: Eisstadion Landshut:
LA Puckhunters – Vilstal „Blackhawks“ 0:4 (0:1/0:1/0:2):


Korell, Gahr;

Aschenbrenner, Hausler, Rau, Beck;

Aigner V., Aigner N., Reichwein, Eberling, Piepereit, Dütsch M., Mathes;

Strafzeiten: Landshut: 2min (Reichwein), Vilstal: 2min;

  

Landshut: Vilstal:

Torschüsse: 16 17

gewonnene Bullys: 16 12

Icing: 6 9

 

 Nach dem Turniersieg in Hof wurden die Landshuter Puckjäger schnell wieder in den grauen Ligaalltag zurückgeholt. Im fälligen Platzierungsspiel unterlag die LAP nach einem blutleeren Auftritt verdient den Vilstalern. Dabei hatten sich die Landshuter viel vorgenommen und wollten die schlechte Vorrunde vergessen machen. Fast in „voller Mannstärke“ angetreten, gelang es der LAP im gesamten Spiel nicht den Gegner sich „zurecht zulegen“. Diese zeigten sich spielfreudiger und konterten immer wieder gefährlich. Und eigene spielerische Glanzlichter mußte der Gegner gar nicht setzen. Es genügte an diesem Abend auf die Fehler der LAP zu warten. Im ersten Drittel verstolperte man hinter dem eigenen Tor die Scheibe und der Vilstaler Stürmer hatte keine Mühe das schnelle Zuspiel zum 1:0 für seine Farben zu verwerten. Da die Landshuter Stürmer bei ihren Aktionen fertigbrachten die Scheibe am leeren Tor vorbei zu zirkeln, blieb es bei der knappen Führung für Vilstal. Im Mitteldrittel dann Großchancen hüben wie drüben, aber die Vilstaler hatten das Toreschießen auch nicht erfunden. Auch eine Überzahl blieb ohne Folgen, im Gegenteil Landshut war nun überlegen, die Scheibe wollte aber nicht, dank auch des Vilstaler Keepers ins Tor. Fehlpaß an der blauen Linie, der Vilstaler Stürmer zog auf und davon und erhöhte auf 2:0. Im Schlußdrittel die endgültige Entscheidung zugunsten der Vilstaler. Vom Anfangsbully weg, tankte sich der Vilstaler durch, „begleitet“ von Landshutern durch und erzielte das 3:0. Nun rannten die Landshuter merklich ohne Selbstvertrauen und spielerischer Linie gegen das Vilstaler Bollwerk an. Nachdem die Landshuter Sturmabteilung zum dritten Mal an diesem Abend am leeren Tor vorbei schoß, ergaben sich die LAP ihrem Schicksal. Das 4:0 für Vilstal in eigener Überzahl, war nur noch eine peinliche Randerscheinung. Am Ende durften die Vilstaler über den ersten Sieg in einem Ligaspiel gegen die LAP freuen, während die Landshuter ihrem „Minimalziel“ Platz 5 damit schon aus den Augen verlieren. Toni Rau lief in dieser fairen Partie zum ersten Mal in der Liga für die LAP auf.

(Landshut: viertes Ligaspiel ohne eigenen Treffer, Unterzahltor Vilstal, Toni Rau: erstes Ligaspiel für die LAP, erste Niederlage der LAP gegen Vilstal)

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SPIELBERICHT – Turnier HOF – Turniersieger

13. Hobbyturnier der „Eishärnla“ Hof am 21.01.17:

Stadion „Am Eisteich“ Hof:

 

  1. LA Puckhunters 9:1 Punkte 12:3 Tore
  2. Eishärnla“ Hof II 8:2 Punkte 9:4 Tore
  3. Eishärnla“ Hof I. 5:5 Punkte 6:6 Tore
  4. Hurricans V2“ Erfurt 5:5 Punkte 6:6 Tore
  5. Eisteicher“ Hof 2:8 Punkte 3:11 Tore
  6. KSV Chemnitz 1:9 Punkte 3:11 Tore

 

 

Zehn Feldspieler und ein Torwart der LAP folgten der Einladung der Hofer zum Turnier „Am Eisteich“. Bei zweistelligen Minustemperaturen im offenen Stadion absolvierten die teilweise dickvermummten Spieler eine Einfachrunde. Die Veranstalter stellten wie immer den Sport in den Vordergrund, so wurde jedes Foul mit einem Penalty bestraft. Warme Getränke und Verpflegung standen parat, es war wieder eine runde Sache der „Eishärnla“.

 

Für die LAP war die Turnierteilnahme „Balsam auf die geschundene Eishockeyseele“! Nach einer bisher verkorksten Liga-Saison durften die Landshuter endlich mal wieder feiern. Am Ende stand die einzige Mannschaft aus „Alt-Bayern“ auf dem höchsten Siegertreppchen. Damit gelang nach 2015 der zweite Turniersieg in Hof.

Die LAP-Verantwortlichen hatten zudem noch einen besonderen Einfall. Mit einem mitgebrachten beheizten Pavillon neben der Eisfläche trotzte man der Kälte, konnte alle Spiele verfolgen und den Mannschaftsgeist pflegen (Danke Manuel für die super Idee!).

 

 

 

 

21.01.17: Eisstadion „Am Eisteich“ Hof:

LA Puckhunters – „Eisteicher“ Hof 2:0 (0:0/1:0/1:0):

 

 

Gahr;

Aschenbrenner, Hausler, Piepereit (2/0), Dütsch R.;

Dütsch M. (0/2), Aigner V., Aigner N., Kröner, Mathes, Eberling;

Strafzeiten: keine;

 

Landshut: Hof:

 

gewonnene Bullys: 12 8

Icing: 1 7

Torschüsse: 10 3

 

 

Zum Auftakt kreuzten die Landshuter die Schläger mit den“Kabinengenossen“ aus Hof. Die Hofer nahmen zum ersten Mal unter diesem Namen an diesem Turnier teil und waren somit für die Landshuter ein „unbeschriebenes Blatt“. Bei zweistelligen Minustemperaturen kam auch die Partie schleppend in Fahrt. Die Landshuter bestimmten zwar nach einer „Schnupperphase“ das Spiel, nahmen aber auch aus der Heimat zunächst die Abschlußschwäche mit nach Hof. Konzentriert und ruhig spielte man gefällig weiter nach vorne. Hinten ließen die Niederbayern nichts anbrennen, so dass Fränky Gahr im Tor der LAP noch mehr fror als seine Mitspieler. Mit einem Weitschuß brach dann Felix Piepereit (Düsch M.) endlich im Mittelabschnitt den Bann. Sein Weitschuß von der blauen Linie flitzte durch freund und Feind ins Netz. Diese knappe Führung war verdient. Auch in der Folgezeit hatten die Landshuter das Spiel im Griff. Es sollte aber bis in die Schlußminute dauern, als wiederum Felix Piepereit (Düsch M.) aus der Halbdistanz das lange Eck anvisierte und endlich „den Deckel draufmachte“. Ein gelungener Auftakt der Landshuter, die endlich wieder mal einen Sieg feiern durften. Timo Aschenbrenner trug in dieser Partie zum 75. Mal das Trikot der LAP und Frank Gahr sich über einen Shut-Out freuen.

 

 

 

 

21.01.17: Eisstadion „Am Eisteich“ Hof:

LA Puckhunters – „Eishärnla“ Hof II. 3:3 (1:0/1:0/1:3):

 

 

LAP: gleiche Aufstellung

Eberling (1/0), Kröner (1/1), Dütsch M. (1/1)

Strafzeiten: Landshut: 2min (Hausler), Hof: 2min;

 

 

Landshut: Hof:

 

Torschüsse: 8 4

gewonnene Bullys: 10 4

Icing: 1 4

 

 

Gleich das zweite Turnierspiel war für die Landshuter für den weiteren Verlauf vorentscheidend. Hatte man doch die Hofer als Turniermitfavoriten ausgemacht. So entwickelte sich sie eine Partie die mit zunehmender Spieldauer mehr und mehr Fahrt aufnahm und am Ende aus Sicht der Landshuter fast zu viel Aufregung zu bieten hatte. Während die Hofer dem Gegner die Initiative auf dem Eis überließen und auf schnelle Konter durch ihren Topstürmer setzten, langten die LAP-Stürmer gleich von Beginn an zu. Mit dem ersten Torschuß ließ Florian Kröner (Dütsch M.) seine Kameraden zur 1:0-Führung jubeln. Dann erster Aufreger, als Timo Aschenbrenner einen Weitschuß durch die Schoner des Hofer Keeper hör- und sichtbar im Tor versenkte, verweigerten die beiden unsicheren Unparteiischen zum Entsetzen der Landshuter die Anerkennung. Aus der Ruhe ließ man sich dadurch zunächst nicht bringen. Jeweils ein Break auf beiden Seiten blieb ohne Erfolg. Dann versenkte Benny Eberling eiskalt einen Penalty zum 2:0, was durchaus den Spielanteilen entsprach. Wie aus dem Nichts dann im Schlußdrittel der Anschlußtreffer, als der beste Hofer Stürmer zum ersten Mal der Landshuter Defensive entwischte. Doch Manuel Dütsch (Kröner) schien mit dem 3:1 die Sache entschieden zu haben. Noch wenige Minuten waren auf der Uhr, als das Spiel aus Landshuter Sicht zu kippen drohte. Die Regel „Beinstellen“ schien nicht bekannt zu sein dadurch hatten die Hofer Glück nicht noch einige Strafen zu ziehen. Dann wieder Break der Hofer und plötzlich stand es nur noch 3:2. Kurz darauf schien die Regel den Schiedsrichtern wieder eingefallen, leider zu Ungunsten der Landshuter. Der fällige Penalty Sekunden vor Schluß bedeutete das 3:3. Die Akteure beider Teams waren nicht zufrieden und so gab es nach Spielende noch einige Wortgefechte über Regelauslegungen. Doch die Landshuter müssen sich an die eigene Nase fassen, da sie den (scheinbar) sicheren Vorsprung fast aus der Hand gaben. Manuel Dütsch erzielte in dieser Partie seine 50, persönliche Gesamtvorlage. Jürgen Mathes absolvierte sein 75. Spiel im Trikot der LAP.

 

 

21.01.17: Stadion „Am Eisteich“ Hof:

LA Puckhunters – „Hurricans V2“ Erfurt 1:0 (0:0/0:0/1:0):

 

 

LAP: gleiche Aufstellung

Eberling (1/0);

Strafzeiten: keine

 

 

Landshut: Erfurt:

 

Torschüsse: 6 5
Gewonnene Bullys: 13 4

Icing: 0 6

 

 

Eine zähe Angelegenheit war die dritte Partie der Landshuter mit dem Turnierverteidiger aus Erfurt. Dieser suchte in diesem Spiel seine letzte Chance im Rennen um den Turniersieg dabei zubleiben. Mit zunehmender Spieldauer wurden den Landshuter Puckjäger die Beine sichtbar schwerer und man paßte sich der „Spielgeschwindigkeit“ des Gegners an. Nur gut das Fränky“ Gahr hellwach blieb und im ersten Drittel die Großchance der Erfurter vereiteln konnte. In diesem verteilten Spiel gab es wenige Szenen vor dem jeweilig gegnerischen Gehäuse zu bestaunen. Beide Abwehrreihen machten einen guten Job und ließen die Stürmer nicht recht zur Entfaltung kommen. Da auch die Landshuter mit ihren wenigen Möglichkeiten nichts zählbares anfangen konnten, blieb die faire Partie lange torlos. Als im Schlußdrittel Erfurt wiederum eine große Möglichkeit nicht nutzen konnte, gelang Benny Eberling das Tor des Tages, als er einen mißglückten Paß im gegnerischen Drittel abfing und aus der Halbdistanz mit einem trockenen Schuß traf. Beide Teams mühten sich in der verbleibenden Zeit zwar redlich eine Änderung des Spielstandes herbei zu führen, doch die Landshuter verteidigten die knappe Führung und blieben durch diesen Sieg weiter im Rennen um den Turniersieg. Frank Gahr gelang der zweite Turnier-Shut-Out.

 

 

 

 

21.01.17: Stadion „Am Eisteich“ Hof:

LA Puckhunters – „Eishärnla“ Hof I. 2:0 (0:0/1:0/1:0):

 

 

LAP: gleiche Aufstellung;

Dütsch M. (1/1), Kröner (1/0), Mathes (0/1);

Strafzeiten: Landshut: 2min (Mathes), Hof: 2min,

 

 

 

Landshut: Hof:

 

Torschüsse: 12 5

gewonnene Bullys: 5 8

Icing: 2 2

Auch im vierten Spiel blieben die Landshuter ungeschlagen. Mit diesem Sieg standen die Mannen um Timo Aschenbrenner schon vor dem letzten Spiel auf dem Siegertreppchen. Bis dahin mußte aber noch ein gehöriges Stück Arbeit auf dem Eis verrichtet werden. Es begann nicht gerade hoffnungsvoll aus Landshuter Sicht. Felix Piepereit scheiterte mit einem Penalty am gegnerischen Keeper, dies schien für die Hofer das Signal zum Stürmen zu sein. Die Landshuter sahen sich einer regelrechten Drangperiode des Gegners ausgesetzt und konnten über das zwischenzeitliche 0:0 recht zufrieden sein. Manuel Dütsch (Mathes) traf dann für die LAP und seine Mitstreiter zogen wieder an und zogen das Spiel an sich. Die schönste Kombination während des Turnierverlaufs krönte dann Florian Kröner (Dütsch M.) zum 2:0, als die gesamte Hintermannschaft der Hofer nicht in der Lage war die schnelle Paßfolge zu unterbinden. Frank Gahr trug seinen Teil dazu bei, dass die Begegnung nicht noch mal spannend wurde und hielt einen Penalty der Hofer. Die Überlegenheit der LAP am Ende der Partie unterstrich noch ein Pfostenknaller von Manuel Dütsch. Mit diesem Sieg im 750. Spiel der Vereinsgeschichte hatten die Landshuter die Hand nach dem Siegerpokal ausgestreckt.

 

 

 

 

21.01.17: Stadion „Am Eisteich“ Hof:

LA Puckhunters – „KSV Chemnitz 4:0 (0:0/4:0/0:0):

 

LAP: gleiche Aufstellung;

Eberling (2/1), Aigner V. (1/1), Dütsch M. (1/0), Aschenbrenner (0/1), Aigner N. (0/2);

Strafzeiten: keine;

 

Landshut: Chemnitz:

 

Torschüsse: 11 8

gewonnene Bullys: 8 4

Icing: 1 1

Besser hätte die Ausgangslage für die LAP vor dem abschließenden Spiel gegen Chemnitz nicht sein können. Da der ärgste Konkurrent um den Turniersieg (Hof II) in seinem letzten Spiel nicht über ein Remis hinauskam, würde im Fernduell um den Turniersieg denn Landshutern ein knapper Sieg „genügen“. Doch gegen den bis dato sieglosen Gegner war Vorsicht geboten. Die Sachsen erzwangen in ihrem vorherigen Spiel ein 2:2 gegen Erfurt. Kein „Hurra“-Eishockey nach vorne und hinten „dicht“ lautete die Devise der Landshuter zunächst. So hielten die Chemnitzer lange ihren Kasten sauber, trotz Überlegenheit der Landshuter, die aber kein Mittel zum erfolgreichen Abschluß fanden. Dann brach aber ein regelrechtes „Torgewitter“ über die Chemnitzer herein. Innerhalb weniger Minuten schlug es viermal ein! Zuerst traf Valentin Aigner (Eberling/Aigner N.) zum umjubelten 1:0. Der Torebann war gebrochen! Und weil es so schön ging erhöhte Manuel Dütsch (Aigner N.) nach gewonnenen Bully auf 2:0. Dann zog Benny Eberling zweimal auf und netzte ein (Aschenbrenner und Aigner V.). 4:0, damit war den Landshutern der Sieg nicht mehr zu nehmen. Die restliche Spielzeit wurde abgeklärt runter gespielt. In den letzten beiden Minuten war auf der Bank der LAP schon Feierlaune angesagt und man ließ den Gegner einige Male gewähren um noch zum Ehrentreffer zu kommen. Hier hatte Frank Gahr etwas dagegen und hielt seinen Kasten sauber. Der Lohn war am Ende der vierte Turnier Shut-Out und für die gesamte Mannschaft der verdiente Turniersieg. Timo Aschenbrenner erzielte in dieser Partie seinen 25. persönlichen Gesamtpunkt. Das 4:0 war gleichzeitig der 50. Saisontreffer der LAP in der Spielzeit 2016/17.

SPIELBERICHT – SHC LANDSHUT

15.1.17: Eisstadion Landshut:
SHC Landshut – LA Puckhunters 4:3 (1:1/ 2:1/1:1):

 Geißler, Gahr;
Tanzer, Aschenbrenner, Hausler (0/1);

Aigner N., Dütsch M., Reichwein (2/0), Schuster (0/2), Aigner V. (1/0), Mathes;

Strafzeiten: SHC: 20min, LAP: 8min (Dütsch Aigner V. je 4min);

Im letzten Vorrundenspiel versuchten die Landshuter Puckjäger noch einmal, den Bock der Niederlagenserie endlich um zustoßen. In einem spannenden Spiel behielten am Ende die Gastgeber glücklich knapp die Nase vorn. Für den SHC ging es in dieser Partie die Hoffnung auf einen Playoff-Einzug zu erhalten, während die LAP die ungeliebte „rote Laterne“ weitergeben wollte. Und es schien diesmal auch zu klappen. Im Anfangsdrittel zeigten die Landshuter eine engagierte Leistung auf dem Eis und ging auch verdientermaßen mit 1:0 in Führung. Ein ungewohntes Erlebnis, das in dieser Spielzeit noch nie der Fall war. Valentin Aigner setzte sich im Slot vor dem gegnerischen Gehäuse durch und bugsierte die Scheibe trotz Bedrängnis auf Vorlage von Daniel Schuster ins Tor. Doch die Freude währte nicht lange. Im Powerplay schlugen die Gastgeber zurück und so ging es Remis in die Pause. Im Mitteldrittel nahm die Intensität des Match noch zu. Es war zwar nicht immer was für „Eishockeyfeinschmecker“ dabei, aber die Akteure auf beiden Seiten kämpften um jeden Meter. Für die beiden Unparteiischen des öfteren zu viel, somit wanderte ein Spieler nach dem anderen auf Seiten des SHC auf das „Sünderbankerl“. Die LAP konnte aber mit den Überzahlsituationen (auch doppelt) zunächst nichts anfangen. Im Gegenteil, die Konter des SHC waren brandgefährlich. Einmal vollzählig, schlug der SHC zum 2:1 zu. Phil Reichwein auf Zuspiel von Paul Hausler gelang im Powerplay dann der Ausgleich. Doch setzte der SHC noch in der gleichen Minute noch einen Treffer drauf und führte trotz, der Überlegenheit der LAP aufgrund der vielen Überzahlspiele mit 3:2. Es wurde zwar viel probiert, auch viel geschossen, aber entweder hatte der gute SHC-Keeper etwas dagegen oder die Scheibe zischte am Tor vorbei. Im letzten Abschnitt belauerten sich die Mannschaften wie zwei angeschlagene Boxer auf den „Lucky Punch“. Auf beiden Auswechselbänken wurde mehrfach tief durchgeschnauft, als die jeweiligen gegnerischen Stürmer die Scheibe in aussichtsreichen Postionen versemmelten oder beide Keeper beherzt eingriffen. Ein abgefälschter Weitschuß brachte dann die Entscheidung zugunsten des SHC. Aufgeben gab es im LAP-Lager nicht! Der 3:4-Anschlußtreffer durch Phil Reichwein (Schuster) in Unterzahl kam jedoch zu spät. Auch die Herausnahme von Keeper Tom Geißler in der Schlußminute für einen sechsten Feldspieler verpuffte. Der SHC brachte mit Glück und Geschick den knappen und glücklichen Sieg über die Zeit. So standen die Puckjäger am Ende mit leeren Händen. Dies bedeutet in der Schlußabrechnung nach der Vorrunde durch den überraschenden Punktgewinn der Vilstaler im Spiel gegen Adlkofen den letzten Platz. Nun heißt es, Kräfte sammeln und in der Platzierungsrunde neu angreifen!

SPIELBERICHT – EHC Geisenhausen

10.01.17: Eisstadion Landshut:

EHC Geisenhausen – LA Puckhunters 8:0 (2:0/3:0/3:0):

  

Gahr, Geißler;

Aschenbrenner, Hausler, Dütsch M.;

Aigner V., Aigner N., Mathes, Reichwein, Eberling;

Strafzeiten: Geisenhausen: 2min, Landshut: keine;

 

Geisenhausen: Landshut:

 

gewonnene Bullys: 18 18

Torschüsse: 28 16

Icing: 3 7

 

Neues Jahr, alte Probleme bei den LA Puckhunters! In der Neuauflage des Finale von 2015 unterstrichen die Gastgeber ihre Playoff-Ambitionen eindrucksvoll, während die Landshuter weiter auf der Suche nach dem Rezept: „Wie schiesse ich ein oder mehrere Tore?“ sind. Auch ist die Personaldecke weiterhin äußerst dünn, 8 Feldspieler stemmten sich gegen die 3er Sturmangriffsmaschine des Gegners. Und sie taten es zunächst auch nicht schlecht. Denn Gastgebers war es anzumerken, das sie das Spiel unbedingt gewinnen mußten um weiter im Playoff-Rennen zu bleiben. Auch waren die hitzigen und intensiven „Gefechte“ der beiden Teams in der Vergangenheit noch irgendwo im Hinterkopf. Doch dieses Match blieb trotz allem kämpferischen Einsatzes wohltuend fair. Nach einer kurzen Abtastphase gingen die Gastgeber zwar mit 1:0 in Führung, aber auch die Landshuter hatten durchaus aussichtsreiche Möglichkeiten. Phil Reichwein scheiterte am Geisenhausener Keeper im Eins-zu-Eins Duell und Manuel Dütsch visierte nur den Pfosten an. So ging es dann mit 0:2 in die erste Pause. Man hatte gut mitgespielt aus Landshuter Sicht. Dann kam aus Sicht der Landshuter die teilweise „merkwürdigen“ Gegentore, an dem auch die Landshuter Spieler bei ihren Aktionen nicht immer die glücklichste Figur machten. So war zum Ende des Mitteldrittels beim Stande von 5:0 die Frage des Siegers schon beantwortet. Phil Reichwein „streute“ in dem Drittel noch einen Versuch im Break ein, Ergebnis siehe Drittel Eins. Im Schlußabschnitt sah man die überlegenen Geisenhausener weiter im Vorwärtsgang, während die Landshuter mehr und mehr auf Schadensbegrenzung aus waren. Drei weitere „Einschläge“ konnten trotz aler Bemühungen nicht verhindert werden. Und täglich grüßt das „Eishockeymurmeltier“, Phil Reichwein im Break…….siehe Drittel Eins und Zwei. So endete die Begegnung mit einer hohen Niederlage der LAP. Während Geisenhausen den Einzug in die Playoffs somit schon (fast) in trockenen Tüchern haben dürfte, leuchte in der Kabine der LAP weiter die „rote Laterne“ der II. Liga.

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SPIELBERICHT – EV Grafenhaun

22.12.16: Eisstadion Landshut:
EV Grafenhaun – LA Puckhunters 2:1 (2:0/0:1/0:0):

  

Geißler, Gahr;
Aschenbrenner, Schuster, Hausler, Krähmüller (0/1);

Reichwein, Tanzer, Aigner M., Aigner V., Dütsch (1/0), Eberling (0/1);

Strafzeiten: Grafenhaun: 6min+10min Disziplinarstrafe, Landshut keine;

Grafenhaun: Landshut:

 

Torschüsse: 16 21

gewonnene Bullys: 11 18

Icing: 4 3

 

Auch im „verflixten“ 13. Saisonspiel 16/17 konnten die Landshuter Puckjäger sich kein vorweihnachtliches Geschenk in Form eines Sieges machen. Im fälligen Ligaspiel gegen Grafenhaun unterlagen die Mannen um Timo Aschenbrenner nach einem Match „auf Augenhöhe“ wieder knapp (Adlkofen, Berglöwen und Vilstal läßt grüßen!). Wie ein roter Faden zieht die sich die Abschlußschwäche durch die bisherige Spielzeit. Mehrere Liter „Zielwasser“ dürfte ganze oben auf dem Weihnachtswunschzettel der Spieler stehen. Ein Break nach verlorener Scheibe an der gegnerischen blauen Linie und ein direkt verwandeltes Bully genügten den spielerisch zwar biederen, dafür aber kampfstarken Grafenhaunern zum Erfolg der schon im ersten Drittel zementiert wurde. Die Landshuter ihrerseits versuchten zwar engagiert das Momentum an sich zu reißen, doch außer optischen Vorteilen brachte man nichts Zählbares auf das Scorerboard. Nach der Pause hätte es noch schlimmer für die Landshuter kommen können, doch die Grafenhauner ließen zwei „Hochkärter“ liegen. Im Powerplay dann „Hochbetrieb“ vor dem Grafenauner Gehäuse, doch die Scheibe wollte nicht an dem aufmerksamen Keeper vorbei. Glück für die LAP im Anschluß als ein gegnerischer Stürmer nur den Pfosten anvisierte. Dann Jubel auf der LAP-Bank, als sich bei angezeigter Strafe, Manuel Dütsch ein Herz faßte (Krähmüller/Eberling) und durch Freund und Feind aus dem Halbfeld zum Anschlußtor traf. Im Schlußabschnitt drückten die Landshuter fast permanent auf den Ausgleich, da bei Grafenhaun die Kräfte zu schwinden schienen und sie sich nur noch selten befreien konnten. Pech kam dann zu allem Überfluß dazu, als zuerst ein Pfiff ertönte, kurz bevor aus dem Gewühl die Scheibe die Torlinie zum vermeintlichen Ausgleich fiel. Mit allen Kräften „vernagelte“ der Gegner regelrecht, aber nicht immer regelkonform, sein Verteidigungsdrittel. Es war kein Durchkommen mehr für die LAP. Selbst die Herausnahme des Keepers, bei Strafe für Grafenhaun in den letzten 90 Sekunden, konnten die Landshuter den ersehnten Ausgleich nicht mehr erzwingen. So wartet man im LAP-Lager weiter auf den ersten Ligasieg, in der Hoffnung das sich die personelle angespannte Lage entspannt und dann endlich auch mal Tore auf der aus Landshuter Sicht „richtigen Seite“ fallen werden. Erste Gelegenheiten bieten sich 2017 zum Abschluß der Vorrunde gegen den SHC Landshut und EHC Geisenhausen.

SPIELBERICHT – LA CHIEFS

11.12.16: Eisstadion Landshut:
Landshut „Chiefs“ – LA Puckhunters 7:1 (1:0/2:0/4:1):

  

Zellner;

Piepereit (1/0), Dütsch, Aschenbrenner, Hausler;

Reichwein (0/19, Aigner V. (0/1), Mathes, Eberling, Geißler;

Strafzeiten: Chiefs: 4min, LAP: 10min (4min Dütsch, Mathes, Geißler und Eberling) 

 

Chiefs: LAP:

 

Torschüsse: 40 20

gewonnene Bullys: 18 14

Icing: 0 3

Zum „Doppelspieltag“ traten die Landshuter Puckjäger wiederum ersatzgeschwächt an. Der Gegner war kein Geringer als der diesjährige Topfavorit der II: Hobbyliga, Landshut Chiefs. Obwohl die „Chiefs“ bereits in ihre dritte Spielzeit gingen, trafen die beiden Mannschaften erstmalig aufeinander. Im ersten Jahr verhinderten einige Irrungen und Wirrungen ein sportliches Kräftemessen auf dem Eis, im zweiten Jahr waren die LA Puckhunters eine Klasse höher beheimatet. Die „Chiefs“ machten vom Anfangsbully ihrem Namen alle Ehre und bestimmten das Spielgeschehen auf dem Eis. Doch die Puckjäger ließen sich besonders im ersten Drittel nicht bange machen. Alle Angriffe verpufften zunächst, weil die technisch unterlegenen Landshuter dies mit läuferischen Aufwand und diziplinierter Spielweise wett machten. Ein Gewaltschuß kurz vor Drittelende mußte her um den Favorit in Führung zu bringen. Auch im Mittelabschnitt wurde es den gegnerischen Stürmern nicht leicht gemacht, ab und an tauchte man sogar selbst vor dem Chiefs-Gehäuse auf, die mit unter etwas laxe Abwehrarbeit wurde aber (noch) nicht bestraft. Nur einmal passten die Landshuter Puckjäger nicht auf und die Chiefs ließen sich die Chance bei Überzahl LAP nicht entgehen und trafen. Da noch ein weiterer Treffer fiel wurde mit 3:0 zur zweiten Pause gebeten. Andy Zellner, der teilweise unter „Dauerfeuer“ stand, war es auch im Schlußabschnitt zu verdanken, dass das Ergebnis zunächst im erfreulichen Rahmen blieb. Dann meinte es der Schiedsrichter mit unter zu genau auf LAP-Seite. Die drei ausgesprochenen Strafzeiten nutzten die Chiefs nun aus. Dazwischen aber auch Torjubel auf der LAP-Bank als Felix Piepereit (Reichwein/Aigner V.) zum verdienten Ehrentreffer in den Winkel schoss. Nach dem 5:1 wurden die Beine bei den personell dezimierten Jungs um Kapitän Timo Aschenbrenner immer schwerer, so dass aus Sicht der Chiefs am Ende doch noch ein „standesgemäßes“ Endresultat heraussprang. Trotzdem Hut ab vor dem gezeigten Einsatz der LAP-Akteuere, die versuchten, solange die Schlittschuhe trugen, dem Gegner auf dem Eis das Leben so schwer wie möglich zu machen. Thomas Geißler, etatmäßig Keeper der LAP, half im Dienste der Mannschaft im Feld aus, Dankeschön dafür!

SPIELBERICHT – „WUIDE ANDN“ Adlkofen

10.12.16: Eisstadion Landshut:

LA – Puckhunters – „Wuide Andn“ Adlkofen 0:2 (0:0/0:0/0:2):

 

Geißler, Gahr;

Hausler, Krähmüller, Piepereit, Aschenbrenner,

Thalmayr, Mathes, Aigner N., Eberling, Tanzer, Eberling, Reichwein;

Strafzeiten: Landshut: 6min (Aschenbrenner, Krähmüller, Mathes)+10min Disziplinarstrafe für Krähmüller, Adlkofen: 2min;

  

Landshut: Adlkofen:

 

Torschüsse: 10 13

Gewonnene Bullys: 13 14

Icing: 4 6

 

Auch im dritten Ligaspiel gab es für die Landshuter Puckjäger nichts an Punkten zu erben. Damit dürften die Träume im Lager der LAP zur Teilnahme an den Playoffs bereits geplatzt sein. Dabei begannen die Landshuter wie die Gäste forsch in die Partie. Das kämpferische Element wurde mehr gepflegt als die Technik. Doch es blieb immer im fairen Rahmen, so dass der Unparteiische keine Mühe hatte das Spiel zu leiten. Im Anfangsdrittel neutralisierten sich beide Mannschaften fast, so dass nur wenige Möglichkeiten zu einem Torerfolg erspielt wurden. Auch mit einem Powerplay konnten die „wilden Enten“ nichts Zwingendes anfangen. Dieses Bild setzte sich im Mitteldrittel zunächst fort. Die Landshuter bestimmten zwar oft das Spielgeschehen auf dem Eis, die Chancen wurden mehr, aber den Schlüssel zum erlösenden Treffer wurde auch an diesem Abend nicht gefunden. Dann hielt Thomas Geißler mit einem Riesensave seine Mannen im Spiel und verhinderte bei Überzahl Adlkofen einen Rückstand. Fast im Gegenzug noch in eigener Unterzahl zog das Stürmerduo Reichwein/Eberling im Break gegen einen Verteidiger los und versiebte die Riesenmöglichkeit. Zu allem Überfluß noch ein Aluminium-“Knaller“ von Felix Piepereit zum Ende des Drittels. Viele Tore würden also nicht fallen, da auch die LAP-Defensive meist stabil stand. Im Schlußabschnitt berannten die Landshuter phasenweise förmlich das Adlkofener Tor, doch selbst aus kürzester Entfernung, geschlagener Torwart, immer war irgendwas im Wege um den Puck über die Linie zu bugsieren. So kam es wie es im Sport oft kommt. Einer der wenigen Entlastungsangriffe der Adlkofener brachte das 1:0 im Nachschuß, als sich die Landshuter Defensive einmal unsortiert zeigte. Nun verstärkten die Landshuter ihre Angriffsbemühungen noch intensiver. Ein Überzahlspiel bot beste Gelegenheit kurz vor Ende dazu. Schlecht postiert im Adlkofener Drittel gelang einem Gästestürmer das Break und dieser ließ sich die Chance auf das 2:0 nicht entgehen. Das war die Entscheidung zum glücklichen Sieg für die Adlkofener. Alte Sportlerweisheit im Eishockey: „Wer keine Tore schießt, kann kein Spiel gewinnen“, dies wurde den Landshutern brutal vor Augen geführt und mit einer ansonsten guten Gesamtleistung blieb dies in Form von Punkten unbelohnt. Thomas Geißler war im ersten Ligaspiel ein sicherer Rückhalt seines Teams, während sich Liganovize Muck Aigner als Außen gegen seinen körperlich überlegenen Gegner ohne Furcht „aufrieb“.