PLATZIERUNGSRUNDE vs. SHC LANDSHUT

25.03.18: Eisstadion Landshut:
LA – Puckhunters – SHC Landshut 2:1 (1:1/1:0/0:0):

Gahr;

Pritscher, Aschenbrenner, Hausler, Dütsch (1/0);

Rau, Mathes, Tanzer, Henning (1/0), König, Reichwein, Aigner V. (0/1), Lesl (0/1);

Strafzeiten: LAP: 6min (König, Lesl, Tanzer); SHC: 8min;

LAP: SHC:

Torschüsse: 20 9

gewonnene Bullys: 20 19

Icing: 2 5

Die LAP hat ihr gestecktes Ziel erreicht und beendete die Platzierungsrunde ungeschlagen auf dem fünften Platz! Es war aber kein leichtes Unterfangen bis der SHC bezwungen war. Bei frühlingshaften Temperaturen im zweistelligen Bereich entwickelte sich ein Spiel mit wenig Tempo. In der Anfangsphase „durfte“ Kevin König auf dem Sünderbankerl gleich mal die Sonne genießen, während sich seine Mitstreiter einer Überzahl des SHC erwehren mußten. Diese nutzten ihre Chance, als die Defensive der LAP die Scheibe nicht aus der Gefahrenzone brachte, Torwart Fränky Gahr auf allen Vieren am Eis lag. Aus kurzer Distanz hatte der SHC-Stürmer keine große Mühe den Puck in das verwaiste LAP-Gehäuse zu versenken. Franz Lesl hatte die erste Großchance der LAP verzog aber. Der SHC spielte munter und mußte sich erst kurz vor Ende des ersten Abschnittes nach einem der wenig schnell und sauber vorgetragenen Angriffen der LAP geschlagen geben. Christian Henning auf Vorlage von Aigner V. Durfte sich beglückwünschen lassen als er aus der Halbdistanz traf. Zwei weitere Powerplays des SHC blieben ungenutzt. Nicht besser machten es in der Folgezeit die LAP. Bei „voller Mannschaftsstärke“ hatte Kevin König die „100%“, die aber der beste Spieler, nämlich der Keeper des SHC, auf dem Eis bravourös zunichte machte. Auch Sturmkollege Phil Reichwein biss sich zweimal aus kurzer Distanz „die Zähne aus“. Bei einem der wenigen Konter zeigte sich die Abwehr um Fränky Gahr auf dem Posten und verhinderte einen durchaus möglichen Gegentreffer. Zum Ende des Mitteldrittel wurden die Gastgeber immer präsenter auf dem Eis und wurden durch Manuel Dütsch (Lesl) belohnt. Sein verdeckter Distanzschuß konnte der SHC-Keeper nur noch ins eigene Gehäuse abwehren. Im Schlußabschnitt machte es der SHC der LAP „leichter“ als sie mehrere Strafen zogen. Die Schützlinge um Spielertrainer Florian Kröner bekamen dadurch die Chance, das Spiel endgültig zu entscheiden. Was seine Mannen aber auch versuchten, an dem reaktionsschnellen SHC-Keeper kamen sie, trotz mehrfacher Möglichkeiten nicht mehr vorbei. Am Ende des „Sommereishockeymatches“ wollten die einen (LAP) nicht mehr so recht, während die anderen (SHC) nicht mehr konnten. So blieb es bei dem knappen Sieg der LAP, der einen guten Abschluß nach einer erfolgreichen Spielzeit in der Liga bedeutete.

PLATZIERUNGSRUNDE vs. GRAFENHAUN

15.03.18: Eisstadion Landshut:

EV Grafenhaun – LA Puckhunters 1:5 (1:2/0:2/0:1):

Gahr, Lindtner;
Aschenbrenner (1/0), Dütsch, Hausler, Tanzer (0/1);

Mathes (1/0), Reichwein (1/1), Thallmayr (0/3), König (1/0), Lesl (0/1), Aigner V. (1/ 2);

Strafzeiten: Landshut: 2min (Aschenbrenner), Grafenhaun: 4min;

Landshut: Grafenhaun:

Torschüsse: 19 14

gewonnene Bullys: 21 11

Icing: 5 4

Die Landshuter Puckjäger scheinen zum Saisonende „einen Lauf“ zu haben. Im „Endspiel“ um den 5. Platz in der Platzierungsrunde mußte sich auch der EV Grafenhaun der LAP beugen. Damit ist vor dem letzten Ligaspiel den Landshutern der 5. Platz nur noch theoretisch zu nehmen. Vom Eröffnungsbully weg ließen sich die ersatzgeschwächten Landshuter nicht ihren Ehrgeiz und Spielfreude nehmen und zogen bald die Initiative auf dem Eis an sich. Der erste Torschuß auf das Grafenhauner Tor war dann gleich die Führung. Kevin König machte nach einem schönen Angriff über Aigner V. und Thallmayr, das „Schleiferl“ auf das „Gesamtkunstwerk“ in Form eines Treffers. Doch das selige Lächeln in den Gesichtern der LAP-Cracks sollte schon wenige Sekunden weg sein. Einfach mal zwischen roter und blauen Linie abgezogen, freie Sicht, durch die Hosenträger, ein Tor Marke „geht gar nicht“ und es stand 1:1. Kurz geschüttelt und weiter ging es. Ein „Laser“ von Timo Aschenbrenner von der blauen Linie (Aigner V./Thallmayr) beruhigte die Nerven der Landshuter wieder zur 2:1-Pausenführung. In dieser mußte Manuel Dütsch aufgrund gesundheitlicher Probleme passen. Zunächst wollte es mit dem Toreschießen nicht mehr so recht klappen. Viel Verkehr vor dem Grafenhauner Gehäuse, aber keine zwingenden Aktionen. Ein Überzahltreffer durch Valentin Aigner (Thallmayr) stellte die Weichen dann auf Sieg für Landshut. Als auch noch Jürgen Mathes sich im Slot davonstehlen konnte (Lesl/Reichwein) und auf 4:1 erhöhte, waren die Grafenhauner an diesem Abend geschlagen. Im Schlußabschnitt passierte zunächst nicht mehr viel. Im einzigen Powerplay der Grafenhauner wurde es dann noch einmal brenzlig, den diese drückten auf den zweiten Treffer und hatten zwei aussichtsreiche Möglichkeiten. Stefan Tanzer chipte in der Druckphase die Scheibe hoch aus dem eigenen Drittel. Phil Reichwein erkannte die Situation und lief alleine auf das gegnerische Tor zu und vollendete im Duell Eins gegen Eins mit dem Grafenhauner Keeper zum 5:1-Endstand. Damit gelang den Landshutern der 5. Sieg in Folge in der Liga. Kevin König erzielte in diesem Match seinen 25. persönlichen Saisonpunkt. Mit diesem Sieg belohnten sich die Landshuter für ihre engagiertes Auftreten in der Platzierungsrunde mit dem 5. Platz. Um das nächste und damit letzte Ziel in dieser Runde zu erreichen (ungeschlagen durch die Platzierungsrunde) sollte mit der gleichen Einstellung ein Sieg gegen den SHC Landshut im Bereich des Möglichen sein.

LA Puckhunters – EV Grafenhaun 5:1 (2:1/ 2:0/1:0):

(Landshut: Powerplay- und Unterzahltor, fünf verschiedene Torschützen, Ben Thallmayr: drei Vorlagen, Kevin König: 25. Saisonpunkt, 5. Siege der LAP in Serie in der Liga)

PLATZIERUNGSRUNDE vs. VILSTAL BLACKHAWKS

10.03.18: Eisstadion Landshut:
LA Puckhunters- „Black Hawks“ Vilstal 11:0 (5:0/1:0/5:0):

Gahr (0/1);

Aschenbrenner (0/2), Dütsch (4/2), Schuster (1/1), Rau;

Mathes, Tanzer (1/1), Lesl (0/2), Reichwein (1/1), Aigner V. (2/1), Thallmayr (1/0), König (1/1);

Strafzeiten: Landshut: 2min (Schuster), Vilstal: 2min+20min Disziplinarstrafe;

Landshut: Vilstal:

Torschüsse: 31 5

gewonnen Bullys: 36 10

Icing: 4 3

Nur 72 Stunden nach dem letzten Ligaspiel gegen Geisenhausen mußten die Landshuter Puckjäger die nächste Hürde in der Platzierungsrunde nehmen. Die Visltaler ließen mit einem Remis gegen den SHC Landshut aufhorchen und mußten sich erst nach großem Kampf den Grafenhaunern knapp geschlagen geben. Für die Landshuter wurde es ein in vielerlei Hinsicht ein „geschichtsträchtiges Spiel in der Vereinsgeschichte“. Gleich mit dem ersten Torschuß der LAP konnte gejubelt werden. Kevin König tankte sich durch die gesamte Vilstaler Hintermannschaft und ließ seine Mannen schon in der 1. Minute jubeln. Im weiteren Verlauf hatten nicht nur die an diesem Abend in jeder Hinsicht völlig überforderten Vilstaler, sondern auch der Schriftführer des Spielberichtes „Schwerstarbeit“ zu verrichten. Angriff auf Angriff rollte gegen das Gehäuse der Raubvögel. Und die Landshuter ließen in diesem Spiel wenig an Einschußmöglichkeiten „liegen“! Manuel Dütsch (Aschenbrenner), „Kontigentspieler“ Ben Thallmayr, der beruflich in der Nähe von Nürnberg arbeitet und dort auch trainiert, aber für „seine Landshuter Mannschaft“ mit seinem Speed auf dem Eis immer wertvoll ist, mit dem schönsten Spielzug über Aigner V. und Dütsch schraubte das Ergebnis auf 3:0. Damit war es aber im ersten Drittel noch nicht genug. Phil Reichwein (Aschenbrenner) im Nachschuß und Daniel Schuster mit einem Solo, ließen zur ersten Pause keinen Zweifel aufkommen, wer an diesem Abend das Eis als Sieger verläßt. Vilstal konnte in dieser Phase nur im Powerplay kurz „verschnaufen“, brachte aber das Tor der LAP nicht in Gefahr. Im zweiten Abschnitt waren dann die „Solisten“ der LAP am Werk. Die Überlegenheit blieb, aber die jederzeit fairen und tapfer kämpfenden Vilstaler hatten es nun leichter die Angriffe abzuwehren. Ein Break entschärfte der ansonsten weitgehend beschäftigungslose Goalie Fränky Gahr. Ein Powerplaytor der LAP durch Manuel Dütsch (Gahr) war damit die einzige Ausbeute. Im Schlußabschnitt besannen sich die Mannen um Kapitän Tony Rau wieder auf das Zusammenspiel und stürzten damit die Vilstaler von einer Verlegenheit in die andere. Manuel Dütsch (König), Valentin Aigner im Nachschuß nach einem „Laser“ von Timo Aschenbrenner von der blauen Linie und wiederum Manuel Dütsch (Lesl) erhöhten bald auf 9:0. Valentin Aigner (Dütsch/Lesl) durfte das „Kabinenbier für besondere Anlässe“ bereitstellen, 10:0 für Landshut. Das Endergebnis stellte dann Stefan Tanzer (Schuster/Reichwein) her und senkten damit die Fangquote des bedauernswerten Vilstaler Keeper auf unter 70 %. Doppeltes Pech für die Vilstaler: Mit buchstäblich dem letzten Angriff erzielten sie einen Treffer, der aber nicht anerkannt wurde, da nach Meinung des Unparteiischen die Spielzeit abgelaufen war. Als sich nach dem Schlußpfiff ein Vilstaler Spieler heftig über die Entscheidung sich erboste, bekam er noch eine „Spieldauer“ „aufgebrummt“. Für Landshut bedeutete es aber den höchsten Sieg in der Vereinsgeschichte in der Liga. Damit haben sich die LAP im nächsten Spiel ein „Finale“ um Platz 5 gegen den EV Grafenhaun geschaffen. Manuel Dütsch erzielte in diesem Match seinen 25. persönlichen Saison Gesamtpunkt. Daniel Schuster seinen 75. persönlichen Gesamtpunkt. Fränky Gahr schaffte seinen ersten Saison-Shut-Out und seinen ersten Punkt.Ein zweistelliger Sieg gelang den Landshuter zuletzt am 18.10.14 gegen Hof (13 Tore). Ohne Gegentor blieben die Landshuter am 19.11.16 (Gegner Vilstal).

LA Puckhunters – “Black Hawks” Vilstal 11:0 (5:0/1:0/5:0):

(Höchster Sieg der Vereinsgeschichte in der Liga, Zweistellig gewann die LAP zuletzt am 18.10.14, Landshut zuletzt ohne Gegentreffer in der Liga am 19.11.16, Vierter Sieg in Serie in der Liga, Landshut: Powerplaytor, Manuel Dütsch: Vier Tore, Timo Aschenbrenner , Manuel Dütsch und Franz Lesl: Doppelvorlage, 25. persönlicher Gesamtpunkt in dieser Spielzeit: Manuel Dütsch, 75. persönlicher Gesamtpunkt: Daniel Schuster)

PLATZIERUNGSRUNDE vs. GEISENHAUSEN

07.03.18 Eisstadion Landshut:
LA Puckhunters- EHC Geisenhausen 4:3 (0:0/1:3/3:0):

Geißler, Lindtner;

Aschenbrenner, Pritscher, Hausler (0/1);

Thallmayr (0/1), Aigner V. (1/1), König (1/1), Lesl (0/1), Dütsch (1/0), Reichwein 1/0);

Strafzeiten: Landshut: keine, Geisenhausen: 2min;

Landshut: Geisenhausen:

Torschüsse: 24 22

gewonnene Bullys: 26 18

Icing: 6 3

Nach dem Turnier in Moosburg war für die Landshuter Puckjäger wieder „Liga-Alltag“ angesagt. In der Platzierungsrunde traf man auf Geisenhausen. Der dreifache (!) Vizemeister 2015-17 trat ebenso personell geschwächt an, wie die LAP. Es entwickelte sich zunächst ein Freundschaftsspiel „auf höchsten Niveau“, beide Teams taten sich nicht groß weh und Körpereinsatz und Tempo waren nicht an erster Stelle. Die Landshuter waren aber spielerisch zunächst überlegen, aber ein Treffer wollte im ersten Drittel nicht fallen. Der Geisenhausener Keeper zeigte sich hellwach und vereitelte eine Chance nach der anderen. In der Defensive der LAP in der die drei aufgebotenen Verteidiger „Doppelschichten schieben“ mußten, zeigte sich konzentriert und ließ kaum etwas zu. Die nötigen Tore würden schon noch fallen, war man sich im Landshuter Lager einig. Und diese kamen dann auch, aber anders als gedacht! Zunächst lief es „nach Plan“ als Paul Hausler die Scheibe aus dem eigenen Drittel kickte, Manuel Dütsch Platz hatte und seinen Alleingang zur Führung der LAP abschloß. „Nachlegen“ war aber dann nicht Sache der Landshuter. Zwei Großchancen und das einzige Powerplay in dieser äußerst fairen Partie blieben ungenutzt. Ein „Hoppel-/Kullertor ließ die Geisenhausener sichtlich erwachen! Ab dem Zeitpunkt spielten sie „ligamäßig“ im Tempo, während die Landshuter aus ihrer lethargischen Spielweise nicht erwachen wollten. „Höhepunkt“ des Drittels, als zwei Landshuter Stürmer freistehend im „Kampf“ vor dem Geisenhausener Gehäuse, um die beste Schußposition aneinander „rasselten“, die Scheibe verloren. Prompt klingelte es in der Folge zweimal im Landshuter Kasten durch schön herausgespielte Tore und das Spiel war vom Ergebnis auf den Kopf gestellt. Zwei Riesenparaden von Tom Geißler verhinderten einen noch größeren Rückstand. Spielertrainer Flo Kröner stellte in der Pause die Sturmreihen um und appellierte eindringlich an den Ehrgeiz seiner Spieler. Nun nahmen die Landshuter endlich ebenfalls Fahrt auf. Es entwickelte sich eine Aufholjagd, das dem Gegner Hören und Sehen verging.Die ersten Möglichkeiten konnte der beste Mann auf dem Eis, der Geisenhausener Keeper, noch verhindern, gegen die drei Einschläge von Phil Reichwein (Lesl/Thallmayr) aus dem Gewühl und Valentin Aigner (König) nach einem Schnellangriff und Kevin König (Aigner V.) der nach dem gewonnen Bully davon zog, war er jedoch machtlos. Die Landshuter hatte das Match nochmals gedreht. Danach waren die Landshuter am 5. Treffer näher und brachten den Sieg über die Zeit. „Doppel-Schicht-Verteidiger“ Timo Aschenbrenner absolvierte sein 100. Spiel im Trikot der LAP. ,

LA Puckhunters- EHC Geisenhausen 4:3 (0:0/1:3/3:0):

(Kevin König und Valentin Aigner: Tor und Vorlage, Landshut führte 1:0 und lag 3:1 zurück, dritter Sieg in Folge in der Liga für die LAP, Timo Aschenbrenner: 100. Spiel für die LAP)

2. TURNIER DER LAP – 03.03.2018

2. Hobbyturnier der LA Puckhunters am 03.03.18

Eisstadion Moosburg:

Endstand:

Spiele: Punkte: Tore:

„Eiscowboys“ Freising/Moosburg 4 10 7:3

„Weiher Stars“ Erding 4 8 7:3

„Zombies“ Dingolfing 4 6 11:7

LA Puckhunters 4 2 4:9

„Revolutions“ Erding 4 1 2:9

Topscorer des Turnieres wurde Michael Ruhsdorfer von den „Zombies“ Dingolfing mit sechs Toren, zugleich auch punktbester Spieler.

Die meisten Vorlagen gelangen Dominik Ziegler von den „Eiscowboys“ Freising/Moosburg, er kam auf drei Assists.

Der beste Torhüter mit zwei Shuot-Outs wurde Fritz Mistlberger von den „Eiscowboys“ Freising/Moosburg.

Der Spieler mit den meisten Strafzeiten im Turnierverlauf war Valentin Aigner von den LA Puckhunters mit 6 Strafminuten.

Zum zweiten Mal in Folge gelang Manuel Dütsch ein Hobbyturnier in Moosburg auf die beine zu stellen. Vielen Dank für die Organisation und die ganzen Unterstützer im Umfeld, ohne die solch eine Veranstaltung nicht möglich ist! Die faire Spielweise, der positive Zuspruch der anderen Teilnehmer und der der rundherum gelungene Verlauf sprechen für die gute Arbeit in der Vorbereitung und macht Lust auf mehr, vielleicht im nächsten jahr. Einen Dank auch an die beiden Unparteiischen Marcus Schreck und Martin Fink, die fast pausenlos auf dem Eis „für Ordnung sorgten“ und damit keine Probleme hatten.

Nach den Absagen der eingeladenen Eishockeyfreunde aus Gmunden/A und Hof wurde der Turniermodus „Jeder gegen Jeden“ festgelegt. Damit es zu weniger Unterbrechungen während des Spiel kommt, wurde ohne Icing gespielt. Alle Mannschaften stelten sich darauf ein und es darf als gelungenes „Experiment“ angesehen werden. Pünktlich um 18.30 Uhr konnte Manuel Dütsch als Gastgeber die Siegerehrung auf dem Eis vornehmen und die müden Akteure anschließend zum gemütlichen Teil übergehen und ohne größere Blessuren die Heimreise antreten.

Die Spiele:

„Eiscowboys“ Freising/Moosburg – „Zombies Dingolfing 3:2 (1:1/1:1/1:0):

Strafeziten: Eiscowboys: 6min, Dingolfing: keine;

Torfolge: 0:1 (Nr. 93 PP), 1:1 (Nr. 19), 1:2 (Nr. 36), 2:2 (Nr. 11/83), 3:2 (Nr. 19/69);

In einem rassigen Eröffnungsspiel zweier spielstarker Mannschaften hatten die „Eiscowboys“ das bessere Ende für sich, als sie kurz vor Ende der Partei den Siegtreffer markierten. Die Männer aus der BMW-Stadt stellten die Cowboys vor große Rätsel und hatten alle Hände voll zu tun um als Sieger vom Eis zu gehen. Eine Punkteteilung wäre auch nicht ungercht gewesen. Aussichtsreiche Einschußmöglichkeiten gab es doch zuhauf für beide Teams.

„Revolutions“ Erding – „Zombies“ Dingolfing 0:4 (0:3/0:1/0:0):

Strafzeiten: keine;

Förmlich überrannt wurden die Weißbierstädter aus Erding von ihrem Gegner aus Dingolding. Mit den schnellen Vorstößen der flinken Stürmer kamen die Erdinger Defensive in keiner Phase zurecht. In einem Spiel ohne Strafzeiten stellten die „Zombies“ innerhalb von drei Minuten mit drei Einschüssen die Weichen auf Sieg. Weitere Treffer verhinderte der aufmerksame Erdinger Keeper in der Folgezeit, so dass die Dingolfinger nur noch einmal jubeln konnten. So reichte es am Ende des einseitigen Matches für die Erdinger nicht einmal zum Ehrentreffer, der kurz vor Ende durchaus noch möglich gewesen wäre. Am verdienten Erfolg der Dingolfinger gab es jedoch keinen Zweifel.

„Weiher Stars“ Erding – „Eiscowboys“ Freising/Moosburg 1:1 (0:0/0:1/1:0):

Strafzeiten: Erding: 2min, Eiscowboys: keine:

Redlich verdient hatten sich die „Stars“ am Ende den Punkt. Die Spielgemeinschaft mußte sogar in den Schlußminuten darum bangen und kamen gerade noch um eine Niederlage herum. Anfangs machten die „Eiscowboys“ mächtig Druck, aber es sollte lange dauern bis sich dies auch auf dem Scoreboard niederschlug. Mit zunehmender Spielzeit konnten die Erdinger die Angriffsversuche ihres Gegners mehr und mehr unterbinden und kamen selbst zu Chancen. Lohn dafür war der Ausgleich zum 1:1. Danach waren die Edinger näher am zweiten Treffer, der aber nicht mehr fallen wollte.

„Zombies“ Dingolfing – „Weiher Stars“ Erding 1:3 (0:2/1:1/0:0):

Strafzeiten: Dingolfing: 2min, Erding: 2min;

Torfolge: 0:1 (Nr. 26/13), 0:2 (Nr. 16/9), 1:2 (14), 1:3 (Nr. 12/26);

Die „Stars“ ließen auch in der Partie gegen Dingolfing nichts anbrennen. Diese waren zu den vorherigen Auftritten nicht wieder zu erkennen. Uninspiriert und ohne den Elan im Spiel nach vorne hatten sie gegen die frischer wirkenden Erdinger keine Siegchance. Schon nach einer Minute konnten die Oberbayern zum ersten mal jubeln und bauten ihren Vorsprung noch aus. Das 1:2 war dann kein Signal zur Aufholjagd und sollte das einzige Erfolgserlebnis bleiben. Die Antwort zum 3:1-Endstand blieben die Erdinger nicht lange schuldig und brachten den Sieg sicher über die Zeit.

„Eiscowboys Freising/Moosburg – „Revolutions“ Erding 1:0 (0:0/0:0/1:0):

Strafzeiten: Eiscowboys: 4min, Erding: 6min;

Torfolge: 1:0 (Nr. 25/19);

In einem Spiel ohne große spielerische „Leckerbissen“ fiel erst spät die Entscheidung zugunsten der im Vorfeld favorisierten „Eiscowboys“. Die Erdinger wehrten sich gegen die technisch überlegenen Gegner nach Kräften und konnten mit Glück und Geschick ihr Gehäuse sauber halten. Die „Eiscowboys“ verzettelten sich mehr und mehr in Einzelaktionen, die aber ebenfalls erfolglos blieben. Nachdem die Erdinger selbst in der Offensive nichts Zählbares zusammen bekamen, zog sich die Partie dahin. Nach dem Austausch einiger „Nettigkeiten“ wurde wieder Eishockey gespielt. Kurz vor Ende rafften sich die „Eiscowboys“ doch noch zu einem ordentliche Spielzug auf und erzielten prompt den Siegtreffer.

„Weiher Stars“ Erding- „Revolutions“ Erding 2:0 (0:0/2:0/0:0):

Strafzeiten: Weiher Stars: 6min, Revolutions: keine;

Torfolge: 1:0 (Nr. 12), 2:0 (Nr. 16/59);

Im Derby hatten die „Stars“ das bessere Ende für sich. Da die Offensive der „Revolutions“ keine Lösung fand um den guten gegnerischen Keeper zu überwinden, genügten den „Stars“ zwei kleine Unaufmerksamkeiten in der Mitte der Partie zum Erfolg. Die restliche Spielzeit neutralisierten sich die Akteure weitgehend. Die wenigen Tormöglichkeiten auf beiden Seiten verhinderten die guten Torsteher beider Teams.

Die Spiele mit Beteiligung der der LA Puckhunters:

LA Puckhunters – „Weiher Stars“ Erding 1:1 (0:0/1:1/0:0):

Geißler, Gahr;

Aschenbrenner, Hausler, Dütsch (0/1), Rau (0/1), Pritscher;

Kröner, Aigner V. (1/0), Mathes, Tanzer, Korn D., Lesl;

Strafzeiten: Landshut: 2min (Aigner V.), Erding: keine;

Torfolge: 1:0, 1:1 (Nr. 26)

Landshut: Erding:

Torschüsse: 7 15

gewonnen Bullys: 10 6

Erster Punkt beim ersten Auftritt der Turniergastgeber im Spiel gegen die „Stars“. In einem flotten Match teilten sich beide Mannschaften am Ende gerecht die Punkte. Ohne den „21 Tore-Sturm“ (König, Henning, Reichwein) mußten es die anderen „richten“ und sie machten es recht ordentlich. Das erste Drittel sah ein ausgeglichenes Spiel mit mehr Schußchancen für die Erdinger. Den ersten „Hochkaräter“ ließ Valentin Aigner aus kurzer Distanz freistehend noch liegen, dann mit einem schönen Zusammenspiel im gegnerischen Drittel (Dütsch/Rau) das 1:0 für seine Farben. Doch der Jubel war kaum verklungen, als die Erdinger praktisch im Gegenzug zum Ausgleich kamen. In der restlichen Spielzeit bemühten sich beide Teams sichtlich um weitere Treffer, einige Mal ließen die Mannen auf den Auswechselbänken kräftig durchschnaufen, als das Spielgerät knapp am jeweiligen gegnerischen Gehäsuse vorbeizischte oder die Torsteher beherzt zugriffen. In diesem Spiel trug Dominik Korn zum ersten Mal das Trikot der LAP.

LA Puckhunters – „Revolutions“ Erding 2:2 (0:1/1:0/1:1):

Geißler, Gahr;

Aschenbrenner, Hausler, Dütsch (2/0), Rau, Pritscher;

Kröner, Aigner V. (0/1), Mathes, Tanzer, Korn D., Lesl;

Strafzeiten: Landshut: 4min (Aigner V., Dütsch), Erding: 2min;

Torfolge: 0:1 (Nr. 4), 1:1, 2:1, 2:2 (Nr. 19/93)

Landshut: Erding:

Torschüsse 10 7

gewonnen Bullys: 11 11

Zweites Spiel, zweite Punkteteilung für die LAP. Nach verhaltenem Beginn durften sich die Landshuter im Unterzahlspiel üben. Dies gelang bis auf einen harmlosen Torschuß hervorragend. Ein fataler Querpass im eigenen Drittel ermöglichte dem Erdinger Stürmer alleine auf das Landshuter Tor zu maschieren. Dieser nahm das „Geschenk“ dankbar an und brachte sein Team in Führung. Den Niederbayern gelang durch einen „doppelten Doppelpaß“ im Erdinger Drittel zwischen Valtenin Aigner und Manuel Dütsch, der auch vollendete, der Ausgleich. Die LAP hatte in der Folge mehr vom Spiel. Duplizität der Ereignisse, auch die Erdinger spielten bei eigenen Aufbau einen Querpass, der Marke „geht gar nicht“. Manuel Dütsch war der Nutznießer und zimmerte das Spielgerät zum 2:1 in die Maschen. Doch einen Sieger sollte es in diesem Spiel nicht geben. Im Getümmel vor dem eigenen Gehäuse zeigten sich die Landshuter unsortiert und ein Erdinger Stürmer schaltete am schnellsten und traf zum Ausgleich. Ein Powerplay auf jeder Seite blieb ungenutzt. So mußten sich die Landshuter mit einem Remis zufrieden geben, es hätte mehr sein können. Valetin Aigner gelang in diesem Spiel seine 25. persönliche Gesamtvorlage.

LA Puckhunters – „Zombies“ Dingolfing 1:4 (0:0/1:2/0:2):

Geißler, Gahr;

Aschenbrenner, Hausler, Dütsch (1/0), Pritscher;

Kröner, Aigner V., Mathes, Tanzer (0/1), Korn D., Lesl;

Strafzeiten: Landshut: 6min (Lesl, Tanzer, Kröner), Dingolfing: keine;

Torfolge: 1:0, 1: 1 (Nr. 17/93), 1:2 (Nr. 36), 1:3 (Nr. 36/19), 1:4 (Nr. 36/88);

Landshut: Dingolfing:

Torschüsse: 11 20

gewonnen Bullys: 7 15

Im dritten Spiel waren die Landshuter Puckjäger eigentlich optimistisch gegen den im letzten Spiel müde wirkenden Gegner aus der I. Landshuter Hobbyliga etwas Zählbares holen zu können. Am Ende gab es ein böses Erwachen bei den Landshutern einen verdienten Sieg der Dingolfinger. Dabei schien es gut für die Landshuter zu laufen, da gleich in den ersten drei Minuten eine doppelte Unterzahlsituation zu überstehen war. Dies gelang mit Bravour. Florian Kröner scheiterte mit einem Break am gegnerischen Keeper und Valentin Aigner visierte das Dingolfinger Torgestänge an. Als Manuel Dütsch einen Abpraller (Tanzer) verwertete, sah die Sache noch gut aus. Dann waren aber die Dingolfinger am Zuge und drehten die Partie zu ihren Gunsten. Zuerst fand ein Nachschuß den Weg in das Landshuter Gehäuse zum Ausgleich. Als nur wenige Minuten die „Zombies“gar in Führung gingen, war es mit der spielerischen „Herrlichkeit“ der Landshuter vorbei. Man spielte zwar „brav“ mit, aber ohne den nötigen Zug zum Tor. Der „Genickschuß“ folgte einem blitzsauberen Break der Dingolfinger zum 3:1. Dann ging bei Landshut gar nichts mehr und die „Zombies“ hatten wenig Mühe den Sieg sicher über die Zeit zu bringen. Ein Konter führte sogar noch zum 4:1. Endstand.

LA Puckhunters- „Eiscowboys“ Freising/Moosburg 0:2 (0:1/0:1/0:0):

Geißler, Gahr;

Aschenbrenner, Hausler, Dütsch, Rau, Pritscher;

Kröner, Aigner V.), Mathes, Tanzer, Korn D., Lesl;

Strafzeiten: Landshut: 2min (Aigner V.), Freising/Moosburg: 2min;

Torfolge: 0:1 (Nr. 25/19), 0:2 (Nr. 25/69);

Landshut: Freising/Moosburg:

Torschüsse: 19 7

gewonnen Bullys: 7 10

Im letzten Spiel „schwangen“ sich die Landshuter zum „Königsmacher“ des Turniers auf. Während es für die Niederbayern um nichts mehr ging, der 4. Platz war zementiert, drückten die „Weiher Stars“ den Landshuter Puckjägern die Daumen. Ein Remis hätte gereicht und sie wären Turniersieger gewesen. Am Vorsatz und Willen, sogar als möglicher Sieger vom Eis zu gehen mangelte es nicht bei den Schützlingen um Kapitän Tony Rau. Einzig die Umsetzung ließ zu wünschen übrig. Die Landshuter bestimmten eigentlich die ganze Spielzeit das Geschehen auf dem Eis. Lange Zeit blieb es daher torlos, weil auch die „Eiscowboys“ kein Mittel fanden um zum Torerfolg zu kommen. Eine Breaksituation brachte die ausgebufften Oberbayern in Führung. Landshut rannte die gesamte restliche Spielzeit weiter an. Die Scheibe wollte einfach nicht die Torlinie überqueren. Am Ende standen fast dreimal (!) soviele Torschüsse auf Seiten der Landshuter. Zudem erwies sich der „Eiscowboys“-Keeper als „Turm in der Schlacht“ und ließ die gegnerischen Stürmer schier verzweifeln. Als eine Kopie des 1:0 das Endergebnis bescherte waren alle Zweifel zum Turniersieger beseitigt. Jürgen Mathes bestritt zum 100. mal ein Spiel im Trikot der LAP. Aber auch er genauso wie seine Mitstreiter blieben ohne Torerfolg in dieser Partie.

FS vs. LA BLUES

Lindtner, Geißler;
Pritscher, Schuster, Dütsch (2/1), Kröner (1/1);

Lesl, Mathes, Aigner V., Henning (1/0), König (0/3), Reichwein (1/0);

Strafzeiten: LAP: 2min (Henning), LA Blues: 4min;

Zum zweiten Mal in dieser Spielzeit maßen der Erstligist LA Blues und die Puckjäger um Kapitän Christian Henning ihre Kräfte in einem Freundschaftsvergleich. Wie vor vier Monaten behielten auch diesmal die LAP knapp die Oberhand. Lange Zeit sah es aber nicht nach einem Sieg der Gastgeber aus. In dem ausgeglichenen Match ging man dem ersten Abschnitt mit einem 1:1 in die Pause. Anschließend zeigte sich der Erstligist vor dem gegnerischen Tor effektiver und schraubte das Ergebnis zwischen zeitlich auf 4:1, darunter ein Überzahltreffer der einzigen Strafzeit die gegen die LAP ausgesprochen wurde. Nach der Hälfte der Begegnung wechselte beim Stande von 3:1 Markus Lindtner für Thomas Geißler, der dann auch nochmal „hinter sich greifen durfte“. Einen verschossenen Penalty „legte Christian Henning noch oben drauf“. Doch die letzten 10 Minuten sollten es in sich haben! Innerhalb von fünf Spielminuten drehten die unverdrossen kämpfenden Gastgeber die Partie komplett. Viermal schlug es in diesem Zeitraum im LA Blues Gehäuse ein und das Spiel war zu Gunsten der LAP gedreht. Denn „Blauen“ gelang es nicht mehr in die Partie zurück zukommen. Allen Toren gingen schöne Spielzüge voraus, die dann zum krönenden Abschluss führten. Diese Leistung gibt Mut für die kommende schwere Aufgabe in der Liga gegen Geisenhausen. Die Tore für die LAP erzielten Manuel „Laserman“ Dütsch (2x), Christian Henning, Philipp Reichwein und Florian Kröner. Vorlagen durch Kevin König (3x!) Florian Kröner und Manuel Dütsch.

PS vs. Vilstal Blackhawks

23.12.17: Eisstadion Landshut:
„Black Hawks“ Vilstal – LA Puckhunters 3:5 (0:1/1:4/2:0):

Korell, Geißler;
Aschenbrenner (1/0), Hausler, Pritscher, Stiegler;

Mathes, Schuster (1/0), Tanzer (0/1), Dütsch (1/0), Lesl (1/0), König (1/0), Henning (0/1), Aigner V.,Truntschka (0/1);

Strafzeiten: Vilstal: 6min, Landshut: 10min (Aschenbrenner 4min, Schuster, Truntschka, Henning);

Mit einem Sieg verabschiedeten sich die Landshuter Puckjäger aus der Liga 2017. Gegen das punktlose Schlußlicht Vilstal hatten die Kröner-Schützlinge insgesamt keine knifflige Aufgabe zu lösen, vergaßen aber ihre Überlegenheit konsequent bis zum Spielende durchzuziehen. Vom Anfangsbully weg drückten die Puckhunters ihren Gegner in deren Drittel. Mit „Mann und Maus“, sowie gestützt auf einen sehr gut haltenden Keeper, gelang es den Vilstalern die Null lange Zeit zu halten. Aufkeimende Gegenangriffe endeten meist an der blauen Linie der Landshuter. Diese wiederum spielten geduldig und wurden belohnt. Timo Aschenbrenner fing eine abwehrte Scheibe im Halbfeld ab und nagelte das Spielgerät humorlos in den Torwinkel des Vilstaler Gehäuse. Dieser „Brustlöser“ gab den Landshutern noch mehr Selbstvertrauen im Mitteldrittel. Noch mehr „befeuert“ als die Vilstaler Abwehr in eigener Überzahl im Aufbau die Scheibe lässig hin und her schob. Manuel Dütsch spritzte dazwischen und ließ dem Torwart keine Chance. Nach der Hälfte der Spielzeit wurden die Vilstaler innerhalb 9 Minuten „zurecht gelegt“ und gekonnt ausgespielt. Mit Ruhe und Übersicht auf den freien Mann erhöhten nach und nach zuerst Franz Lesl (Tanzer), Daniel Schuster (Truntschka) und Kevin König (Henning) auf 5:1. Nur beim Stande von 4:0 für Landshut „funkten“ die Vilstaler“ in Überzahl dazwischen und trafen zum ersten Mal. Mit diesem Zwischenstand waren die Vilstaler noch gut bedient, sie hätten sich zu diesem Zeitpunkt gut und gerne einige Treffer mehr einfangen können. Doch die Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor war mit ein großes Manko im Ligabetrieb 2017! Da im Schlußdrittel nach wenigen Minuten offenbar Schluß war mit dem „spielerischen Feuerwerk“, durften die Vilstaler zu Recht noch zweimal jubeln. Die Landshuter hatten angesichts der beruhigenden Führung auf Ergebnisverwalten umgestellt.Stefan Tanzer gelang in diesem Match seine 25. persönliche Gesamtvorlage.

LA Puckhunters – “Black Hawks” Vilstal 5:3 (1:0/4:1/0:2):

(Landshut: fünf verschiedene Torschützen, Vilstal: Powerplaytor, Landshut: Shorthander, Stefan Tanzer: 25. persönliche Gesamtvorlage)

PS vs. CC ARTH

„Crazy Canucks“ Arth – LA Puckhunters 4:1 (1:1/1:0/2:0):

Geißler;
Aschenbrenner, Pritscher, Siegler, Hausler;
Lesl, Henning, Schuster, Mathes, Truntschka, Dütsch (1/0), Aigner V., König,
Strafzeiten: Arth: 2min, Landshut: keine;

Arth: Landshut:

Torschüsse: 16 20
gewonnene Bullys: 10 14
Icing: 4 6

Bittere Enttäuschung im Landshuter Lager nach dem Spiel gegen die Arther. Trotz eines mutigen und couragierten Auftrittes reichte es wieder nicht zu einem Punktgewinn. Der Spielverlauf war fast „deckungsgleich“ mit der Begegnung gegen Adlkofen unter der Woche. Meist Spielkontrolle auf dem Eis, mehr gute Torchancen als der Gegner, aber am Ende stand man mit leeren Händen da. In einer fairen Partie begannen die Landshuter ruhig und konzentriert. Den Arthern war die 0:3-Niederlage gegen Adlkofen sichtbar in die Glieder gefahren und agierten eher vorsichtig. Beide waren um Fehlervermeidung bemüht. Den ersten Riesenpatzer nutzte Manuel Dütsch, als er ein schlampiges Zuspiel im Arther Drittel abfing und mit seinem Schuß den Arther Keeper keine Chance ließ. Leider konnten die Landshuter trotz aussichtsreicher Situationen nicht nachlegen. Die Gastgeber hatten da mehr Glück. Ein Schlagschuß aus der Halbdistanz fand durch viele Leiber und Beine sein Ziel im Landshuter Gehäuse zum überraschenden 1:1-Ausgleich, hier wurde zum ersten Mal in diesem Match sichtbar, dass das Landshuter „Abwehrbollwerk“ unter Druck des Gegners ein höchst wackeliges Konstrukt ist. Zwei „Hochkaräter“ im Mitteldrittel, als die Scheibe abgefälscht nur Zentimeter am Arther Gehäuse vorbeistrich und das einzige Powerplay in diesem Spiel brachten der LAP nichts ein, Kevin König traf nur den Pfosten. Kaum Fünf gegen Fünf, ein Schnellangriff der Arther, Paß von aussen und der mitgelaufene, von den Landshutern unbedrängte Mittelstürmer, brauchte nur noch seinen Schläger hinzuhalten. Das Match war gedreht. Im Schlußabschnitt drängten die Landshuter weiter nach vorne, die Anzahl der Einschußmöglichkeiten wurden auf Landshuter Seite geringer, dafür die Fehlerquote höher. Einen davon nutzten die Arther eiskalt, als sich gleich zwei Stürmer alleingelassen vor dem Landshuter Gehäuse darum „streiten“ durften wer die Scheibe endgültig versenkt. Das 3:1 schockte die Schützlinge von Trainer Flo Kröner sichtlich. Die Arther hatten 10 Minuten leichtes Spiel und sogar die Möglichkeit den Deckel draufzulegen. Doch die LAP fing sich noch einmal und setzte alles auf Offensive. Aber auch der letzte Trumpf in Form eines zusätzlichen Feldspielers für den Keeper, stach nicht, im Gegenteil, nach Scheibenverlust hatte der der aufmerksame Arther Spieler keine Mühe den Puck in das verwaiste Landshuter Tor zu befördern. Nach dieser Niederlage ist die LAP im Kampf um die Play-Off-Teilnahme ausgeschieden.

LA Puckhunters – “Crazy Canucks” Arth 1:4 (1:1/0:1/0:2):
(Manuel Dütsch einziger Torschütze der LAP, Landshut bleibt ohne Strafzeit, ENG für Arth)

PS vs. WUIDE ANDN ADLKOFEN

„Wuide Andn“ Adlkofen – LA Puckhunters 2:1 (2:0/1:0/0:0):

Geißler;

Rau, Aschenbrenner, Beck, Pritscher (0/1), Stiegler;

Schuster, Aigner V., Truntschka, Lesl (0/1), Henning (1/0), König;

Strafzeiten: Adlkofen: 6min, Landshut: keine;

 

Die Begegnung wird wohl als kürzestes Spiel in die Geschichte der Liga eingehen. Ganze 30 Spielminuten dürften sich in dem für beide Teams immens wichtige Spiel um die Play-Off-Teilnahme, die Akteure auf dem Eis ihr Können zeigen. Was war geschehen? Der eingeteilte Schiedsrichter sagte kurz vor knapp krankheitsbedingt ab. Bis Ersatz aufgetrieben wurde, war die halbe Eiszeit schon verstrichen. Beide Teamverantwortlichen einigten sich trotzdem zu spielen. Keine zwei Spielminuten waren vergangen als Adlkofen in Führung ging. Dann erst schienen die Landshuter aufgewacht zu sein. Forsch drängten sie die Adlkofener in die Defensive. Christian Henning (Pritscher) besorgte den Ausgleich. Es sollte aus Sicht der Landshuter leider das einzige Erfolgserlebnis an diesem Abend bleiben. Die Landshuter waren auf dem Eis zwar überlegen, was aber auch die „KHL“-Reihe und ihre Mitstreiter aus der 2. Sturmreihe versuchten, die Scheibe wollte einfach nicht mehr in das Adlkofener Gehäuse. Diese zogen sich meist kontrolliert zurück und ließen die Landshuter anrennen. Bei mehreren brandgefährlichen Kontern stand das Glück auf Seiten der Landshuter und Torwart Geißler im Weg. Einer dieser Angriffe brachte aber dann die Entscheidung für Adlkofen, die damit wichtige Punkte einfuhren, während der Traum der Landshuter Puckjäger auf die Play-Offs (fast) schon ausgeträumt sein dürfte

LA Puckhunters- “Wuide Andn” Adlkofen 1:2 (0:2/1:0/0:0):
(Christian Henning einziger Torschütze der LAP, Landshut bleibt ohne Strafzeit)

PS vs. EHC Geisenhausen

 09.12.17: Eisstadion Landshut:

EHC Geisenhausen – LA Puckhunters 5:6 (1:4/4:1/0:1):

 

Korell, Gahr

Pritscher, Aschenbrenner, Beck, Stiegler;

Schuster (0/2), Mathes, Aigner V., Aigner N., Dütsch (2/0), Lesl (3/0), Henning (0/2), König (1/0), Thallmayr;

Strafzeiten: Geisenhausen: 8min+Spieldauerdisziplinarstarafe, Landshut: 12min (Lesl, Beck, Aschenbrenner, Dütsch, Thallmayr)+Spieldauerdisziplinarstrafe für Dütsch;

 

Geisenhausen: Landshut:

 

Torschüsse: 35 22

gewonnene Bullys: 27 27

Icing; 6 6

 

 

Zu einer emotionellen „Achterbahnfahrt“ für alle Beteiligten beider Mannschaften geriet das fällige Punktspiel zwischen Geisenhausen und Landshut. Die LAP, an diesen Abend von Christian Henning als Spielführer auf das Eis geführt, mußte kurzfristig mehrere Stammkräfte ersetzen.Dafür konnten Ben Thallmayr und Muck Aigner ihr Team verstärken. Beide Teams begannen hochkonzentriert und neutralisierten sich zunächst im Spiel. Der „Opener“ gelang Kevin König (Schuster) zum 1:0 nach einem schnellen Spielzug. Doch die Freude währte nicht lange. Geisenhausen schlug praktisch sofort zurück zum Ausgleich, als in der Landshuter Abwehr keine richtige Zuordnung zu sehen war. Dann folgten die besten Minuten der LAP im bisherigen Saisonverlauf. Franz Lesl schnappte sich nach dem Ausgleich die Scheibe nach dem Bully und gab diese nicht mehr, bis sie zur erneuten Führung im Geisenhausener Tor lag. Und weil das so schön klappte, noch so ein „Zuckerl“ im Zusammenspiel mit Christian Henning zum 3:1. Manuel Dütsch (Schuster) schraubte aus dem Gefühl heraus sogar das Zwischenergebnis auf 4:1. Die Gastgeber bekamen in dieser Phase trotz einem Überzahlspiel keinen Stich. Im Mitteldrittel schien zunächst als sollte die Landshuter an diesem Abend nichts aus der Ruhe bringen. Selbst als Patrick Stiegler verletzt ausscheiden, und Daniel Schuster in die Verteidigung rückte. Der zweite Treffer für Geisenhausen? Egal, Manuel Dütsch nur wenig später mit dem 5:2 (Henning). Zur Hälfte des Matches stand der Sieger, eigentlich, fest. Doch die Geisenhausener ließen nicht locker und befreiten sich nach und nach vom Druck der LAP. Zwei Treffer zum 4:5-Anschluß war die Antwort. Landshut ließ zwei Powerplay liegen und geriet gerade im Abwehrverhalten mehr und mehr unter große Schwierigkeiten. Eine doppelte Überzahl nutzten dann die Geisenhausener zum umjubelten und nicht ganz unverdienten Ausgleich. Lange Gesichter auf der Landshuter Bank. Im Schlußabschnitt zunächst weiter Geisenhausen am Drücker. Glück für die LAP als ein „Laser“ von der blauen Linie nur die Querlatte des von TW Alex Korell gehüteten Gehäuses traf. Für Manuel Dütsch und einen Geisenhausener war dann das Spiel mit einer Spieldauerstrafe beendet. Im Schlußspurt Möglichkeiten zum auf beiden Seiten. Wer würde den entscheidenden „Lucky Punch“ setzen? Das Glückspendel schlug für Landshut. Geisenhausen mit einem Mann mehr auf dem Eis, die Landshuter befreien sich mit Daniel Schuster und Franz Lesl in die Geisenhausener Abwehrzone. Schwer bedrängt fiel Franz Lesl ein, was man das Beste ist, man bringt die Scheibe einfach mal auf das gegnerische Tor. Und tatsächlich rutschte das Spielgerät zum Entsetzen der Geisenhausener durch die Schoner ihres Keepers ins Tor! Nur wenig später war Schluß. Riesenjubel und hörbare Erleichterung bei den Landshutern, hängende Köpfe bei den Gastgebern, die ihr Unglück zunächst nicht fassen konnten. Einziger Wermutstropfen aus Landshuter Sicht, Manuel Dütsch wird im nächsten wichtigen Spiel gegen die ungeschlagenen „Wilden Enten“ Adlkofen nicht die Möglichkeit haben deren Flügel zu stutzen. Die Landshuter schossen zuletzt fast auf den Tag genau vor drei Jahren (05.12.14 gegen Kirchberg) zum letzten Mal sechs Tore in einem Ligaspiel. In diesem Spiel kassierte die LAP ihr 900. Gegentor in der Ligageschichte und das 50. Gegentor in der laufenden Gesamtspielzeit 17/18.

 LA Puckhunters – EHC Geisenhausen 6:5 (4:1/1:4/1:0):
(Landshut führte bereits 4:1, Siegtor für LAP in Unterzahl, Franz Lesl: Torhattrick, Christian Henning und Daniel Schuster: Doppelvorlage, Powerplaytor Geisenhausen, Spieldauerdisziplinarstrafe für beide Mannschaften, 900. Gegentor in der Ligageschichte für Landshut, 50. Gegentor in der Spielzeit 17/18)